Gute TatBad Honnef: Was wir von diesem Paketboten lernen können

Trotz Stress sollte man zu Weihnachten ganz besonders auf seine Mitmenschen achten. Wie das geht, zeigt ein bescheidener Paketbote aus Bad Honnef.

Die Läden sind voll, die Köpfe leer: Weihnachten stürzt viele Menschen in eine Stressspirale aus Geschenke überlegen - und die dann auch noch so schnell wie möglich zu organisieren. Während der Dezember allgemein als besinnliche, eben meist aber auch stressige Zeit gilt, gibt es aber eine Berufsgruppe, die das Geschenkechaos ganz besonders zu spüren bekommt. Paketboten hetzen mit vollem Gepäck und wenig Zeit von Tür zu Tür. 

Stress setzt vielen Menschen Scheuklappen auf. Es geht aber auch anders. Wie, das zeigt besagter Paketbote aus Bad Honnef, der mitten in der Hochsaison, sprich Weihnachtszeit, etwas ganz Normales tut. Er kümmert sich um seine Mitmenschen.

Wie selten diese Tugend heutzutage geworden ist, wird allein dadurch verdeutlicht, wie viral die Geschichte des Paketboten nun geworden ist. Dabei begann sie ganz normal: Auf einer Fahrt entdeckte der Mann einen älteren Herrn am Straßenrand, der verwirrt und unglücklich wirkte.

Trotz Zeitdruck reagierte der Paketbote ohne zu Zögern: Er stieg aus, unterbrach seine Tour und sprach den Mann an. Dieser war geistig behindert und hatte sich verirrt. Den Weg zurück nachhause wusste er ebenso wenig, wie die Adresse selbst. Als der Paketbote ihn auflas, war er bereits unterkühlt.

Viele Menschen sind heutzutage zu sehr mit sich selbst beschäftigt oder schlichtweg zu überfordert, um auf ihre Mitbürger zu achten. Nicht so der Paketbote: Obwohl er eigentlich im Stress war, setzte er den Mann in seinen Wagen und brachte ihn sofort zur Polizei.

Dort kümmerten sich Beamte um den verwirrten Herrn. Sie konnten schließlich seine Betreuer ausfindig machen, die ihn abholten, so dass der Mann wohlbehalten wieder Zuhause ankam.

Die Danksagungen der Polizei tat der Paketbote ab. Wie „Der Westen“ berichtete, sah er es schlichtweg als seine Pflicht, sich um den Mann zu kümmern. Jetzt wird seine Geschichte geteilt – denn viele Menschen können noch etwas von dem Helden lernen. Nicht nur zu Weihnachten sollten wir uns wieder auf unsere Mitbürger besinnen und umeinander kümmern.

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(ww4)

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