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Bahnfahren wird teurer: So viel mehr musst du ab Dezember bezahlen

Die Deutsche Bahn erhöht ihre Preise im Fernverkehr. Pünktlich zu Weihnachten 2021 musst du für Tickets tiefer in die Tasche greifen – und das nicht zu knapp! Um wie viel Bahnfahren teurer wird, erfährst du hier.

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Diese Nachricht wird die Kundinnen und Kunden der Deutschen Bahn wenig begeistern: Bahnfahren wird teurer. Schon im Dezember 2021 steigen die Preise im Fernverkehr, für Bahncards und Streckenzeitkarten.

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Bahnfahren wird teurer: Ab Dezember im Fernverkehr Foto: iStock/typhoonski

Preiserhöhung bei der Deutschen Bahn

Wie das Unternehmen mitteilte, steigen die Preise um durchschnittlich 1,9 Prozent. Tickets zum sogenannten Super-Sparpreis und Sparpreise wird es unverändert ab 17,90 Euro bzw. 21,50 Euro geben. Allerdings steigt der Flexpreis sowie der Normaltarif für ICE- und IC-Fahrten um 2,9 Prozent. Um den gleichen Anteil werden die Preise für die Bahncards 25, 50 und 100 sowie für die Streckenzeitkarten erhöht.

Stichtag für die Preiserhöhung bei der Deutschen Bahn ist der Fahrplanwechsel am 11. Dezember. Wer den steigenden Preisen zuvorkommen will und beispielsweise seine Weihnachtsfahrt heim zu den Eltern günstiger buchen will: Die Tickets des neuen Fahrplans gehen ab dem 13. Oktober in den Verkauf.

Steigende Preise bei der Bahn: Zwischen Shitstorm und Transparenz

Klar, dass die Bahn für die Preiserhöhung im Fernverkehr Kritik einfährt. Die Preise auf der Schiene werden seit Jahren kontrovers diskutiert. Vor allem mit Blick auf die zahlreichen Zugverspätungen und -ausfälle sind viele Kundinnen und Kunden der Meinung, die Bahn sei zu teuer.

Das staatliche Unternehmen setzt in der Debatte um die aktuellen Preiserhöhungen dagegen, dass die allgemeine Teuerung auch durch die steigenden Preise in der Corona-Krise derzeit bei 4,1 Prozent liege. Eine Preissteigerung um 1,9 Prozent sei deswegen moderat.

"In vielen Bereichen sind die Kosten in den letzten Monaten gestiegen. So liegt die aktuelle Inflationsrate bei 4,1 Prozent. Auch wir müssen diese steigenden Kosten ausgleichen. So sind wir insbesondere von steigenden Materialkosten – wie beispielsweise für Stahl – sowie von steigenden Energiepreisen betroffen. Mit der Preisanpassung in Höhe von durchschnittlich 1,9 Prozent liegen wir dennoch deutlich unterhalb der aktuellen Inflationsrate in Deutschland", ist auf dem Instagram-Kanal "dbpersonenverkehr" zu lesen. Auf den Einwand, die Bahn werde durch staatliche Mittel finanziert, entgegnet das Unternehmen: "Die Preiserhöhungen betreffen den Fernverkehr. Dieser wird eigenwirtschaftlich betrieben und ist nicht steuerfinanziert."

3G in Zügen: Merkels Plan gekippt

Ein wenig Entspannung ist dagegen in der Diskussion um die anvisierte 3G-Regel in Zügen zu erwarten. Schon im August hatte es Forderungen aus der Politik gegeben, nur noch geimpfte, genesene und negativ getestete Personen zusteigen zu lassen – auch Angela Merkel hatte sich für 3G in Bahnen und auf innerdeutschen Flügen ausgesprochen.

Das Verkehrsministerium hat nun allerdings bestätigt, dass die nicht umgesetzt werden wird. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, sei man zu dem Schluss gekommen, dass 3G in Zügen weder umsetzbar noch rechtlich möglich sei.