KrebspräventionBallaststoffe sollen das Brustkrebsrisiko senken

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Mit gesunder Ernährung das Brustkrebsrisiko verringern
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Inhalt
  1. Wie viele Ballaststoffe sollte man täglich essen?
  2. Wie Ballaststoffe das Brustkrebsrisiko verringern können
  3. Das sind die zwanzig besten Ballaststofflieferanten
  4. Was genau sind eigentlich Ballaststoffe? 

Wenn junge Frauen viele Ballaststoffe zu sich nehmen, können sie so das Brustkrebsrisiko um bis zu 20 Prozent senken. Das ist das Ergebnis einer US-Studie.

Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte: Diese Lebensmittel stecken voller Ballaststoffe, die bei Frauen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, deutlich senken können. Eine Untersuchung mit 44.300 Frauen belegt diesen Effekt. Dabei sei entscheidend, dass Frauen schon in jungen Jahren auf eine ballaststoffreiche Ernährung setzen, so die Autoren der Studie. 

 

Wie viele Ballaststoffe sollte man täglich essen?

Mehr als 28 Gramm Ballaststoffe nahmen Frauen zu sich, bei denen das Brustkrebsrisiko durch Ballaststoffe gesenkt werden konnte. Die Frauen aßen zwischen ihrem 14. und dem 18. Lebensjahr diese Menge. Wenn Frauen täglich weniger als 15 Gramm Ballaststoffe zu sich nahmen, wurde das Risiko nicht gesenkt. 

 

Wie Ballaststoffe das Brustkrebsrisiko verringern können

Für den Effekt kommen zwei Erklärungsmodelle infrage. Erstens: Hohe Konzentrationen von Insulin im Blut gelten allgemein als Faktoren, die die Krebsentstehung fördern könnten. Faserstoffe, also Ballaststoffe, verbessern wiederum die Insulinempfindlichkeit von Zellen und verringern gleichzeitig die Anzahl der insulinähnlichen Wachstumsfaktoren im Blut.

Die zweite Möglichkeit, warum Ballaststoffe das Brustkrebsrisiko senken könnten, ist, dass sie die Östrogenkonzentration im Blut senken. Das weibliche Geschlechtshormon kann unter bestimmten Voraussetzungen Brustkrebs fördern. Wird die Hormonkonzentration durch Ballaststoffe verringert, reduziert sich dadurch auch das Risiko an Brustkrebs zu erkranken. 

 

Das sind die zwanzig besten Ballaststofflieferanten

Es muss keine Riesenmenge Brot sein, um reichlich Ballaststoffe aufzunehmen. So erhalten schon 20 Gramm Leinsamen etwa 8 Gramm der wertvollen Faserstoffe.

Neben Leinsamen gelten diese Lebensmittel noch als perfekte Quellen für Ballaststoffe:

  • Sojabohnen,
  • Trockenfrüchte,
  • Linsen,
  • Knäckebrot,
  • Früchtebrot,
  • Vollkornkekse,
  • Mandeln,
  • Haferflocken,
  • Vollkornbrot und -nudeln,
  • Früchtemüsli,
  • schwarze Johannisbeeren,
  • grüne Erbsen,
  • Heidelbeeren,
  • Himbeeren,
  • Rosenkohl,
  • Zuckermais und
  • Birnen. 

 

 

Was genau sind eigentlich Ballaststoffe? 

Ballaststoffe kommen nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Sie stecken überwiegend in Getreide, aber auch in Obst und Gemüse. Ballaststoffe sind Kohlenhydrate, die während der Verdauung nicht abgebaut werden. 

In diesem Video findest du super Ballaststoffquellen, die auch für Weizenallergiker funktionieren. 

 

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