TV-ShowBares für Rares: Dieses Fundstück brachte seinen Besitzer fast ins Gefängnis

Bei der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ gab es ein besonderes Fundstück: Ein Nashorn aus Jutestoff. Das hat eine besondere Geschichte hinter sich -und brachte Besitzer Karlheinz Pallapies sogar in Gefahr. 

Karlheinz Pallapies war kürzlich Kandidat bei der Trödelshow "Bares für Rares" und zeigt Moderator Horst Lichter ein sogenanntes Rupfentier. Der Verkaufsleiter aus Castrop-Rauxel hatte das Nashorn, das nicht frei verkäuflich, sondern nur für Therapiezentren sowie Kindergärten und Kinderkliniken bestimmt war (um die Sinne der Kinder anzusprechen), aus der DDR geschmuggelt. „Ich habe damals internationale Messen organisiert, in Leipzig, in Hannover, in Moskau, überall. Und habe dann in Leipzig dieses Teil gefunden. Das war 1967, es wurde damals ausgestellt", erzählte der 81-Jährige.

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So viel bekam Karlheinz Pallapies für sein rares Nashorn

Um das wertvolle Nashorn aus Jutestoff zu bekommen, mussten er sich allerdings auf einen Tausch einlassen: Er schmuggelte einen Farbdekoder in die DDR - Farbfernsehen gab es damals noch nicht - und tausche ihn gegen das therapeutische Rupfentier ein. Karlheinz Pallapies musste das gute Stück dann noch über die Grenze bringen und trickste ein bisschen: Er sagte den Zollbeamten, das es sich um ein Ausstellungsstück handeln würde - und konnte die DDR verlassen. 

Als der Rentner im New Yorker Museum of Modern Art ein ähnliches Rupfentier entdeckte, fiel ihm ein, dass er ja das Nashorn im Keller liegen hatte. Für das Fundstück bekam Pallapies von Händler Fabian Kahl 1200 Euro, sogar 200 Euro mehr, als er sich wünschte. 

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