Insolvenz„Bares für Rares“: Strafbefehl gegen Walter Lehnertz

Bis vor kurzem waren seine „80 Euro“-Startgebote noch amüsant. Doch jetzt ist klar, wieso er jahrelang niedrig geboten hatte. Walter Lehnertz hat Ärger mit der Justiz.

Gegen Walter „Waldi“ Lehnertz wurde ein Strafbefehl ausgesprochen – wegen Insolvenzverschleppens. Der jahrelange „Bares für Rares“-Händler hat es privat wohl nicht ganz so gut. Laut „Bild“-Informationen ist „Waldi“ blank. Insgesamt 20.000 Euro war Lehnertz‘ Unternehmen verschuldet. Bereits 2016, so berichtet „Der Westen“, hätte Lehnertz Insolvenz anmelden sollen. Doch das tat er nicht.

 

"Waldi" blüht eine Strafe von 1200 Euro

„Herr Lehnertz versäumte es, rechtzeitig einen Insolvenzantrag zu stellen“, bestätigte Robert Platrotmann, Direktor des Amtsgerichts Schleiden (Eifel), gegenüber „Der Westen“. Nun blüht Waldi die Strafe: Er muss eine Geldstrafe von 1200 Euro bezahlen. Zuerst legte er Einspruch gegenüber dem Strafbefehl ein, zog ihn jedoch am Donnerstag wieder zurück, wodurch der Strafbefehl rechtskräftig ist und er das Geld bezahlen muss.

Und nicht nur die Justiz macht Ärger beim „Bares für Rares“-Händler. Auch ein Kunde zeigte ihn wegen Betrugs an. Lehnertz soll beim Verkauf eines Porzellan-Reiterstandbildes von Friedrich Wilhelm II, König von Preußen, einen überhöhten Marktwert angegeben haben. Aufgrund der Verurteilung im Insolvenzverschleppungs-Verfahren wurde der Fall jedoch eingestellt, berichtet die „Bild“ weiter.

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