Kein GeldBaukindergeld: Darum zahlt die KFW den Familien noch nichts

Baukindergeld soll Familien dazu anregen, ein Eigenheim zu bauen. Dafür werden sie finanziell belohnt. Doch bisher haben die Mütter und Väter noch kein Geld gesehen. 

Anfang 2018 gaben Union und SPD bekannt, dass das Baukindergeld eingeführt wird. Seit Ende September haben etwa 80.000 Familien das Baukindergeld bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen ist die Förderung für das Bauen eines Eigenheims beliebt. Doch wie die Förderbank des Bundes bestätigte, wurde den Familien noch kein Geld ausgezahlt. 

 

Bauerkindergeld: Darum gab es noch kein Geld

Bevor die KFW prüfen kann, ob die Beantragung alle Kriterien erfüllt, müssen entsprechende Nachweise hochgeladen werden. Dazu zählen

  • Grundbucheintrag
  • Meldebescheinigung
  • Steuerbescheide

Doch genau diese Funktion geht noch nicht. Ein Sprecher der KFW soll laut Informationen der Bild von einer baldigen Möglichkeit des Uploads gesprochen haben.

 

Das steckt hinter dem Baukindergeld

Das Bauerkindergeld bedeutet 1200 Euro pro Kind und Jahr über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren. Bei zwei Kindern erhöht sich die Summe also auf 24.000 Euro, bei drei Kindern auf 36.000 Euro, usw. Eine Einkommensgrenze bestimmt, wer das Baukindergeld erhält: Bei einem Kind dürfen Eltern maximal etwa 90.000 Euro im Jahr verdienen. Die Summe setzt sich aus der Einkommens­grenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haus­halts­einkommen pro Jahr und einem zusätzlichen Freibetrag von 15.000 Euro pro Kind zusammen und darf nicht überschritten werden. 

Das entspricht in etwa dem Einkommen der Mittelschicht, zu der in Deutschland etwa 200.000 Familien zählen. Seit Januar 2018 wird das Baukindergeld rückwirkend gezahlt

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