KoalitionsverhandlungenBaukindergeld: Was steckt hinter den Plänen von Union und SPD?

Union und SPD wollen das Baukindergeld einführen. Wem steht der Betrag von 1200 Euro zukünftig zu? Wir erklären die Fakten zur neuen Familienstütze.

Die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD gehen in die Verlängerung. Doch in einem weiteren Punkt sind die Parteien bereits einer Meinung: Die steigenden Mieten sind ein Problem. Wie kann das gelöst werden? Mit mehr Wohnraum, ist die Antwort, auf die sich Union und SPD einigen konnten. Der soll unter anderem durch die Einführung des Baukindergeldes entstehen.

Ziel der Parteien ist, nicht nur mehr, sondern vor allem bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dabei soll jetzt ein milliardenschweres Paket helfen, mit dem unter anderem der Bau von Sozialwohnungen finanziert werden soll.

Weiterhin im Paket enthalten: Das sogenannte Baukindergeld. Die finanzielle Stütze soll Familien dazu anregen, ein Eigenheim zu bauen. Dafür sollen Eltern 1200 Euro pro Kind und Jahr über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren erhalten. Eine Einkommensgrenze soll bestimmen, wer das Baukindergeld erhält.

Wer ein Haus bauen will, braucht dafür aber auch ein Grundstück. Aus diesem Grund denken die Parteien ebenfalls über Preisnachlässe für bundeseigenes Bauland nach. Ob und wann die Pläne realisiert werden, wird sich mit Abschluss der Koalitionsverhandlungen entscheiden.

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