Body Cell Mass-MethodeBCM: Das steckt wirklich hinter der Shake-Diät

Schlemmen in Maßen ist erlaubt! Bei der BCM-Diät landen auch Kohlenhydrate, Fett und Zucker auf dem Teller.

Inhalt
  1. So funktioniert die BCM-Diät
  2. BCM-Diät: So bekommst du keinen Jo-jo-Effekt
  3. BCM-Diät: Die leckersten Rezepte 

"Schon wieder eine neue Diät?", denkst du dir jetzt vielleicht? Tatsächlich ist das Konzept der BCM-Methode (Body Cell Mass, zu Deutsch: Körperzellmasse) nicht neu. Spätestens 1986 erlebte die Shake-Methode einen Boom. Die Firma PreCon (früher Deutsche Gesellschaft für gesundes Leben mbH (DGGL)) bietet seitdem speziell auf diese Diät ausgerichtete Produkte an. Vor der Diät wird eine elektrische Körperanalyse durchgeführt. Diese bestimmt den Wasser-, Zellmasse- und Fett-Anteil des Körpers. So kann die Diät individuell an die Körperzellmasse angepasst werden.

 

So funktioniert die BCM-Diät

Wichtig ist die richtige Zusammenstellung der Mahlzeiten und eine maximale Kalorienmenge von 600 Kilokalorien pro Gericht. In den ersten beiden Tagen nimmst du fünf Mal täglich sogenannte Formula-Diätprodukte zu sich - Shakes, die vorwiegend aus Vitaminen und Mineralstoffen, Milcheiweiß, Fruchtzucker und Lecithin bestehen. Sie werden alle vier bis sechs Stunden getrunken. Feste Nahrung ist verboten - und genau das ist die wohl schwierigste Phase an der Diät. In dieser Zeit werden die Kohlenhydrat-Speicher geleert und die Fettreserven schmelzen.

Ab dem dritten Tag kommt eine feste Mahlzeit auf den Tisch: ein selbst zubereitetes Gericht aus vollwertiger Mischkost. Zusätzlich darfst du zwei Shakes pro Tag trinken. Sobald das Wunschgewicht erreicht ist, kann auf die Shakes verzichtet werden - Mischkost ist wieder erlaubt. 

Laut BCM umfasst eine Mischkost-Mahlzeit mit 600 Kalorien etwa:

  • 75 bis 80 Gramm Kohlenhydrate
  • 22 bis 30 Gramm Eiweiß
  • 16 bis 20 Gramm Fett

Und so ist die perfekte Mischkost-Mahlzeit aufgebaut:

  • die Hälfte des Tellers besteht aus Gemüse, Obst, Salat
  • ein Viertel des Tellers besteht aus Getreideprodukten, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchten
  • ein Viertel des Tellers besteht aus Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Tofu, Ei
  • dazu 1,5 bis zwei Esslöffel Fette oder Öle
 

BCM-Diät: So bekommst du keinen Jo-jo-Effekt

Wie bei allen Diäten gilt auch hier: Wenn du dir nach Erlangen deines Wunschgewichts Pizza und Pasta mit Sahnesauce gönnst, sind die Pfunde schneller wieder drauf, als du "Diät" sagen kannst. Gewöhne deinen Körper langsam an die festen Mahlzeiten. Ersetze also nicht direkt alle durch feste Nahrung, sondern steige von zwei Shakes pro Tag auf einen um. Ganz wichtig ist auch hier: Essenspausen einhalten. Nach etwa acht Wochen sollte sich dein neues Gewicht einpendelt haben - dann kannst du auf die Eiweiß-Shakes verzichten - und ernährst dich natürlich weiterhin gesund. Ob ein Keks oder ein Stück Schokolade - in Maßen sündigen ist kein Problem. 

Was dich IMMER beim Abnehmen unterstützt (und ohne geht es einfach nicht): Sport. Und wenn du pro Tag 10.000 Schritte gehst (das entsprich tin etwa sechs Kilometern) - das ist besser als nichts.

 

BCM-Diät: Die leckersten Rezepte 

Ausgewogen, gesund und trotzdem schnell und einfach: Auf diesem Prinzip beruhen die BCM-Rezepte des Kochbuchs „Schlanke Mahlzeiten – einfach & schnell“. Alle Fisch-, Fleisch- und vegetarischen Gerichte bestehen aus gebräuchlichen Zutaten und lassen sich kinderleicht zubereiten. 

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Süß-Saures-Putenfleisch

Pro Person

524 kcalKohlenhydrate: 76,3 gFett: 11,8 gEiweiß: 25,4 gBallaststoffe: 7,9 g

Zutaten (für 2 Personen)

180 g Putenbrust1 rote Paprika1 große Karotte1 rote Zwiebel150 g frische Ananas30 g frischen Ingwer1 EL Rapsöl120 ml Orangensaft50 g Tomatenketchup1 EL Honig1 EL milden Weißweinessig100 g Basmatireis1 EL Schnittlauch, fein geschnittenSalz, frisch gemahlener Pfeffer

So geht’s

Die Putenbrust in dünne Streifen schneiden. Die Paprikaschote vierteln, die weißen Häute und die Kerne entfernen und die Paprikaviertel in dünne Streifen schneiden. Die Karotte schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Die Ananas würfeln. Den Ingwer schälen und fein hacken.

Den Basmatireis in Salzwasser bissfest garen. In der Zwischenzeit einen halben Esslöffel Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und das Fleisch darin rundherum goldbraun anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen. Das übrige Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Das Gemüse darin kräftig anbraten, bis es leicht Farbe annimmt. Den Ingwer und die Ananas zugeben und kurz andünsten.

Das Fleisch wieder in die Pfanne geben und alles mit dem Orangensaft ablöschen. Den Ketchup, den Honig und den Essig zugeben, gut verrühren und etwa fünf Minuten kochen lassen. Das süß-saure Putenfleisch auf Tellern anrichten, mit dem Schnittlauch bestreuen und mit dem Reis servieren.

Vorbereitungszeit: 25 MinutenGarzeit: 20 Minuten

Zanderfilet auf Rote-Bete-Kartoffelragout

Pro Person

600 kcalKohlenhydrate: 71,3 gFett: 18,3 gEiweiß: 32,9 gBallaststoffe: 13,9 g

Zutaten (für 2 Personen)

800 g festkochende Kartoffeln250 g Rote Bete, gegart und geschält1 kleine Zwiebel1 EL Olivenöl150 ml Gemüsebrühe2 Zanderfilets à 120 gEinige Spritzer Zitronensaft80 g Schmand (20 % Fett)1 EL Schnittlauch, fein geschnitten1 EL Dill, fein geschnittenSalz, frisch gemahlener Pfeffer

So geht’s

Die Kartoffeln schälen, in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden und in kochendem Salzwasser bissfest garen. Auf ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. In der Zwischenzeit die Rote Bete ebenfalls in zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und in dünne Streifen schneiden.

Einen halben Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel darin glasig andünsten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Kartoffeln und die Rote Bete zugeben und etwa fünf Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen. Den Schmand unterrühren. Die Kräuter zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das übrige Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Zanderfilets mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. In die Pfanne geben und bei mittlerer Temperatur von jeder Seite etwa drei Minuten goldbraun anbraten.

Etwas vom heißen Rote-Bete-Kartoffelragout auf Tellern anrichten und die Zanderfilets darauf setzen. Mit dem übrigen Ragout servieren.

Vorbereitungszeit: 20 MinutenGarzeit: 20 Minuten

Kartoffelrösti

Pro Person

538 kcalKohlenhydrate: 72,5 gFett: 19,8 gEiweiß: 14,9 gBallaststoffe: 14,2 g

Zutaten (für 2 Personen)

600 g große Kartoffeln, geschält2 EL Rapsöl150 g Champignons150 g Lauch80 ml Kochsahne (10 % Fett)Einige Spritzer Zitronensaft1 EL Schnittlauch, fein geschnittenSalz, frisch gemahlener Pfeffer

So geht’s

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kartoffeln auf einer Reibe grob raspeln. Die Kartoffelraspeln nach und nach auf ein Küchentuch geben, die Enden zusammenfalten und die Flüssigkeit aus den Kartoffeln pressen. In eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Hälfte des Öls in einer Pfanne erhitzen, die Kartoffeln hineingeben und fest zusammendrücken. Bei mittlerer Temperatur langsam goldbraun anbraten. Einen Teller auf die Pfanne legen und die Rösti darauf stürzen. Das übrige Öl in der Pfanne erhitzen und die Rösti wieder hineingleiten lassen. Auch diese Seite goldbraun anbraten. Die Rösti für acht Minuten in den Ofen geben.

Die Champignons je nach Größe vierteln oder achteln. Den Lauch putzen und in Streifen schneiden. Die Kochsahne in einem Topf erhitzen, die Champignons zugeben, mit etwas Salz würzen und etwa fünf Minuten köcheln lassen. Den Lauch zugeben und weitere fünf Minuten köcheln lassen. Mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Rösti in Ecken schneiden und mit den Lauch-Champignons servieren.

Vorbereitungszeit: 25 MinutenGarzeit: 28 Minuten

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