Corona-VerstoßBerlin: Trotz Corona: Fetisch-Party mit 600 Leuten gestartet

In Berlin fand am Wochenende eine Fetisch-Party in der "Alte Münze" mit 600 Menschen statt. Die Polizei löste die Veranstaltung auf. 

Inhalt
  1. Fetisch-Party in Berlin mit 600 Gästen aufgelöst
  2. Zu viele Menschen, zu wenig Platz
  3. "Alte Münze": Das sagt der Veranstalter

Die Lage ist ernst - das betonen Politiker und Experten immer wieder. Mehrere deutsche Städte und Bezirke sind inzwischen zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. Und dennoch werden Regeln missachtet, wie die Polizei bei Kontrollen am Wochenende feststellen musste. So wurde in Berlin-Mitte eine Party mit 600 Gästen aufgelöst. Dem Veranstalter droht ein Bußgeld. 

 

Fetisch-Party in Berlin mit 600 Gästen aufgelöst

Die Polizei twitterte: "Für ca. 600 Gäste einer Fetisch-Party in #Mitte endete diese vermutlich unbefriedigend." Man habe die Feier aufgelöst und verdeutlich, dass es Zeit sei, nach Hause zu gehen. Die angemeldete Party, die im Innenhof der "Alten Münze" stattfand, sollte von 14 bis 22 Uhr gehen - mit Masken- und Abstandspflicht. Um 21.30 Uhr schritt die Polizei ein. Das berichtet die BZ.

 

Zu viele Menschen, zu wenig Platz

Zwar sind in Berlin derzeit öffentliche Feiern mit bis zu 1000 Menschen (unter freiem Himmel 5000) erlaubt - aber eben nur, wenn die Abstände eingehalten werden können. Das war in der "Alten Münze" am Samstag wohl nicht der Fall, wie die Polizei beschreibt: "Es waren einfach zu viele für zu wenig Platz." Der Mindestabstand habe wegen der Vielzahl der Personen nicht eingehalten werden können. Der Veranstalter muss jetzt mit einem Verfahren wegen Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung rechnen.   

Berlin: Trotz Corona: Fetisch-Party mit 600 Leuten gestartet!
Die "Alte Münze" in Berlin Mitte. Hier fand im Hof am Wochenende eine Party mit 600 Gästen statt, die von der Polizei aufgelöst wurde.
Foto: imago images / PEMAX
 

"Alte Münze": Das sagt der Veranstalter

"Wir waren Gastgeber einer legalen Open-Air-Veranstaltung mit strengen Regeln", teilte die Vereinigung Pornceptual laut Berliner Zeitung mit. Alle aktuellen Regeln seien gemäß der neuesten Berliner Infektionsschutzverordnung befolgt worden.

Zudem stellten die Veranstalter klar: "Die Veranstaltung diente als Treffpunkt der Community und hatte mit dem körperlichen Charakter einer Fetischparty keine Parallelen. Wir bedauern, dass skandalierende Sprachbilder genutzt werden, um Empörung zu erregen."

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