ZuckermarktBilligzucker aus den USA strömt auf den deutschen Markt

Zucker ist eine Volksdroge. Der Konsum könnte jetzt aber noch einmal dramatisch steigen, denn auf dem EU-Zuckermarkt sind Regeln gefallen, was eine Überschwemmung mit US-Billigzucker möglich macht.

Inhalt
  1. EU-Zuckermarkts seit dem 1. Oktober liberalisiert
  2. Zunahme bei Diabetes Typ 2- und Adipositas-Erkrankungen möglich
  3. Reduktionsstrategie muss fortgeführt werden

Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) und die Deutsche Diabetes-Hilfe sind in Sorge. Der Grund dafür ist Zucker. Sie befürchten eine zunehmende Verwendung von billigem US-Zuckersirup - oder auch bekannt als Maissirup Isoglucose - in EU-Lebensmitteln. Die Folge: Mehr Menschen die unter Übergewicht, Diabetes Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Probleme leiden.

 

EU-Zuckermarkts seit dem 1. Oktober liberalisiert

Erstes Ziel der Politik muss laut der Organisationen sein zu verhindern, dass Lebensmittel nicht noch süßer werden als sie es ohnehin schon sind und der gefährliche Zuckerkonsum weiter zunimmt. Durch die Liberalisierung erwarten Verbraucherschützer fallende Preise auf dem Zuckermarkt und eine zunehmende Etablierung des weißen Gifts in immer mehr Nahrungsmittel, wie z. B. Mehlwaren.

 

Zunahme bei Diabetes Typ 2- und Adipositas-Erkrankungen möglich

Die Produktion und auch der Verkauf von Zucker unterlag in der EU bislang strengen Regeln. Es war genau festgelegt, wie viel Zucker in Deutschland produziert werden durfte. Diese Regelungen wurden nun über Bord geworfen. Experten warnen davor, dass dadurch diejenigen Produkte für die Industrie attraktiver werden, von denen wir als Verbraucher grundsätzlich lieber weniger konsumieren sollten.

 

Reduktionsstrategie muss fortgeführt werden

Schon heute nehmen die meisten Menschen mehr Zucker auf, als von der Diabetes-Hilfe empfohlen wird. Das ist auch der Grund dafür, warum schon jetzt so viele Menschen an Diabetes Typ 2 erkranken oder unter Adipositas leiden. Deshalb sehen die Organisationen die Politik weiter in der Verantwortung an der Reduktionsstrategie festzuhalten, um so den Einsatz von Zucker, Salz und Fetten in der Lebensmittelproduktion weiter zu kontrollieren.

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