Horror-FilmBird Box: So düster hätte der Netflix-Film enden können

Die erfolgreiche Netflix-Produktion "Bird Box" mit Sandra Bullock hätte auch anders zu Ende gehen können - und zwar ziemlich düster...

Der Horror-Film "Bird Box - Schließe deine Augen" mit Sandra Bullock ist seit dem Start am 21. Dezember auf Netflix ein großer Erfolg: Über 45 Millionen Nutzer haben in der ersten Woche die Eigenproduktion gesehen. Darin geht es um unbekannte Monster, deren Anblick die Menschen in den Suizid treibt. 

Während Sandra Bullock kürzlich erzählte, dass wir fast erfahren hätten, wie diese Monster aussehen (Bird Box: So sehen die Monster wirklich aus), plauderte Regisseurin Susanne Bier nun aus, wie das Ende von "Bird Box" hätte aussehen können - und warum sie sich letztlich dagegen entschied.

 

So hätte "Bird Box" enden können

Achtung, Spoiler! Wenn du den Film noch sehen möchtest, lese jetzt auf keinen Fall weiter!

Der Film basiert auf dem Roman von Josh Malerman - und genau dieser endet anders als der Film: In der Netflix-Produktion schafft es Malorie (Sandra Bullock) mit ihren Kindern Zuflucht in einer ehemaligen Schule zu finden. Sie stellt fest, dass viele der Menschen, die dort leben, blind sind - und deshalb sicher vor den bedrohlichen Monstern. Malorie und die Kinder sind in Sicherheit, sie können die Augenbinden endlich abnehmen. Vögel werden sie von nun an vor den Kreaturen warnen. Für einen Horror-Thriller ein eher untypisches fröhliches Ende.

Der Roman endet so: Malorie und die Kinder schaffen es ebenfalls in die Blindenschule, doch dort kann niemand sehen. Und zwar nicht, weil ihnen die Blindheit wie im Film angeboren wurde, sondern, weil sie sich absichtlich das Augenlicht genommen haben, um vor der düsteren Macht sicher zu sein - und vielleicht auch nicht Halt vor Malories Kindern machen.

Drehbuchautor Eric Heisserer und Regisseurin Susanne Bier entschieden sich für ein alternatives Ende: „Der Film ist ein bisschen positiver. Ich hätte keinen apokalyptischen Film machen wollen, der kein hoffnungsvolles Ende hat", so Bier in einem Interview. "Auf seine Weise hat alles, was ich bislang gemacht habe, ein hoffnungsvolles Ende. Ich möchte nicht, dass sich die Zuschauer vom Film abwenden und eine düstere Perspektive haben. Das ist nicht das, an was ich glaube." Und Heisserer erklärte gegenüber Thrillist: "Für uns wirkte ein optimistischerer Schluss cleverer. Ich neige selbst bei dystopischen Horrorfilmen eher zu einem optimistischeren oder hoffnungsvolleren Ende. Nihilismus ist nicht mein Fall in Anbetracht der Welt, in der wir jetzt leben."

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