Blähungen: 5 Tipps für einen friedlichen Bauch

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Clevere Reihenfolge beim Essen

Schon die Reihenfolge beim Essen kann entscheiden, ob man Blähungen bekommt. Wichtig: Je höher der Wassergehalt eines Lebensmittels, umso weiter rückt es in der Reihenfolge nach vorn. Wasserreiches wird schnell verdaut und kann der Nahrung mit vielen Kohlenhydraten, Eiweiß oder Fett Platz machen. Beispiel: Salat mit Tomaten sollte man vor dem Hauptgang essen, nicht dazu. Trinken sollte man ebenfalls vor dem Essen, nicht dazu oder hinterher.

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Die besten Gewürze

Gut zur Vorbeugung: "kritische" Lebensmittel richtig würzen. Zu Linsen, Bohnen und Kohl passt z. B. Kreuzkümmel sehr gut. Auch geriebener Ingwer oder ein wenig gepresster Knoblauch beugt Blähungen vor. Frisches Brot: ein paar Fenchel-, Anis- oder Dillsamen oder etwas getrockneten Koriander auf den Brotaufstrich streuen. Zu fettreichen Wurstsorten oder Fleisch sollte man Senf essen.

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Öfter eine Tasse Rosmarin-Tee

Die ätherischen Öle aus Rosmarin können auch heftige Blähungen auf Dauer stoppen oder zumindest deutlich mildern. Das Rezept: pro Tasse 1 knappen TL fein geschnittene Blätter mit 150 ml Wasser überbrühen, 10 Min. zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Man trinkt täglich 3 bis 4 Tassen zwischen den Mahlzeiten.

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Heilerde vor dem Essen

Besonders wenn eine fettreichere Mahlzeit ansteht, sollte man vorher ein Glas Wasser mit 1 bis 2 TL eingerührter Heilerde trinken. Die fein gemahlenen Gesteinspartikel nehmen Fett auf und transportieren es recht schnell durch den Darm. Dort bleibt dann weniger Zeit für Bakterien, Fettreiches zu vergären und Gase zu bilden.

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SOS-Hilfe: Frische Petersilie

Die Blätter liefern ein ätherisches Öl, das die Verdauung fördert. Fett wird besser aufgespalten. Und das ätherische Öl löst die Gasbläschen im Darm auf. Das Rezept: bei Blähungen einfach ein paar Blättchen gut kauen und dann schlucken.