Beauty-SchuleBotox vs. Hyaluron: Darum ist Hyaluron der bessere Anti-Faltenwirkstoff

Nicht-operative Behandlungen zur Verjüngung des Erscheinungsbildes sind in der ästhetischen Medizin sehr gefragt. Botox und Hyaluron hat in diesem Zusammenhang jeder schon einmal gehört. Aber wo liegt eigentlich der Unterschied?

Botox vs. Hyaluron: Darum ist Hyaluron der bessere Anti-Faltenwirkstoff
Foto: iStock // studiokovac

Wir alle wollen schön sein, jung und attraktiv wirken. Die Hemmschwelle sich dafür unter das Messer zu legen ist zwar in den letzten Jahren gesunken, aber sie ist für viele immer noch vorhanden. Zur Faltenbekämpfung erfreuen sich deshalb Botox und der körpereigene Wirkstoff Hyaluron größter Beliebtheit. 

 

Was ist der Unterschied zwischen Botox und Hyaluron?

Was ist Botox und wofür eignet es sich?

Botox ist ein Nervengift, das in der Fachsprache auch Botulinumtoxin genannt wird und in der Medizin für weitaus mehr als nur zugunsten der Schönheit eingesetzt wird. Wirkung zeigt Botox unter anderem auch bei neurologisch bedingten Bewegungsstörungen, Spastiken, übermäßigen Schwitzen, erhöhter Speichelbildung und einer überaktiven Blase. Es handelt sich bei dem Nervengift um ein Protein, welches durch Bakterien gebildet wird und in verdorbenen Lebensmitteln entsteht.

Botox wird vor allem zu Glättung von Mimikfalten eingesetzt. Zornesfalte, Krähenfüße oder auch Stirnfalte lassen sich damit besonders gut behandeln. Botox wird direkt in den Muskel gespritzt und blockiert dort die Nervenimpulse. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Durch die Muskelentspannung werden negative Falten gemildert oder auch ganz geglättet. Je nach Menge hält die Wirkung bis zu einem Monat an und kostet pro Anwendung im Durchschnitt ca. 250 Euro.

Was ist Hyaluron und wann wird es verwendet?

In unserem Artikel Hyaluronsäure: Was kann das Beauty-Wunder? erklären wir detailliert, was Hyaluronsäure ist und welche Aufgaben sie hat. Darum steigen wir direkt mit der Frage ein, wann der körpereigene Wirkstoff in der ästhetischen Medizin angewendet wird.

Hyaluronsäure ist eines der meistverwendeten Materialien für Faltenunterspritzungen und Volumenaufbau von Gesicht und Lippen. Vor allem für den Ausgleich von statischen Linien, die altersbedingt aufgrund des Volumenverlusts auftreten. Prädestiniert für den Einsatz von Hyaluron sind z. B. die Nasolabial- oder Mundwinkelfalten. 

Hyaluronsäure verringert im Gegensatz zu Botox nicht die Muskelaktivität, sondern polstert die Haut von innen als gelartiges Füllmaterial auf und bindet dabei langfristig große Mengen an Feuchtigkeit. Das Hyalurongel wird in der Regel in einem Zeitraum von drei bis zwölf Monaten abgebaut.

Darum ist Hyaluron der bessere Anti-Falten-Wirkstoff

Hyaluron ist ein körpereigener Wirkstoff. Das alleine spricht schon dafür, den Wirkstoff als Mittel gegen Falten gegenüber Botox - dem Nervengift - zu bevorzugen. Hyaluron hat außerdem einen tollen Sofort-Effekt. Das heißt, dass das Ergebnis nach einer Behandlung direkt sichtbar ist. Die behandelten Bereiche wirken sofort voluminöser und Falten werden sichtbar geglättet. Darüber hinaus wirkt Hyaluron - abhängig vom Stoffwechsel - bis zu 12 Monate, während Botox meistens nach sechs Monaten aufgefrischt werden muss. Bevor eine Injektion in Betracht gezogen wird, kann im Falle von Hyaluron auch zunächst der Erfolg durch den Gebrauch von hyaluronsäurehaltigen Cremes oder Ampullen getestet werden. Botox muss zwingend von einem Arzt gespritzt werden.

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