VermögenBundesbank warnt: Geld immer weniger wert!

Wer spart, hat weniger Geld. Erstmals nach sechs Jahren geht aus den Berechnungen der Bundesbank eine negative Gesamtrendite hervor. Die Deutschen konnten sich infolgedessen weniger leisten.

Die Kaufkraft ist gesunken. Das liegt womöglich daran, dass die Gesamtrendite auf minus 0,8 Prozent gesunken ist, so berichtet die „Welt“. Bei den Berechnungen gehen Bargeldbestände, Ansprüche gegenüber Versicherungen sowie Anlagen in Aktien und Fonds mit ein. Zwei Gründe führen laut dem „Tagesspiegel“ zu dieser Entwicklung. Zum einen die schwächere Entwicklung am Aktienmarkt und zum anderen die aktuell auf rund zwei Prozent gestiegene Inflationsrate. Das hat geringe Zinsen zufolge. Das ist nicht neu. Neu ist jedoch, dass die gewinne erstmals nicht mehr ausreichen, um noch auf einen realen Vermögenszuwachs zu kommen. Die beiden Gründe haben dafür gesorgt, dass die Rendite des Geldvermögens, dass auf ein Rekordniveau von 4136 Milliarden Euro nach Abzug der Schulten gestiegen ist, aufgezehrt ist.

„Den Unmut der Sparer über die Niedrigzinsen kann ich gut verstehen“, sagte der Bundesbank-Präsident Jens Weimann am Montag, berichtet der „Tagesspiegel“. Niedrige Zinsen haben aber auch einen Vorteil. Für die Finanzierung von Häusern seien die niedrigen Zinsen günstig. Das betrifft auch Unternehmen, wenn sie Kredite benötigen. Dennoch wird das Sparen mit steigender Inflation und niedrigen Zinsen nicht leichter.

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