Gute Idee oder Blödsinn?CDU-Politikerin will spontane Tattoos verbieten

Es sind Entscheidungen für das Leben, die unter die Haut gehen – buchstäblich. Und das gefällt CDU-Politikerin Gita Connemann genauso wenig, wie die gesundheitlichen Risiken, die mit Tattoos einhergehen. Deswegen will sie spontane Tattoos verbieten lassen.

Um Menschen vor dem voreiligen Tätowieren zu schützen, will die Vizechefin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Gita Connemann spontane Tattoos verbieten, schreibt bento.de. Zumindest ein zeitlicher Abstand solle zwischen dem Wunsch nach einem Tattoo und dem Stechen existieren.

Dazu helfen soll eine Pflichtberatung, berichtet die „Welt“. Es dürfe nicht sein, dass eine Entscheidung, die lebenslang sichtbar sein wird, spontan, ohne Beratung und ungesichert erfolgen kann, sagt die Politikerin dem „Berliner Tagesspiegel“. Mit Fristen zwischen dem Wunsch, der Beratung und dem Stechen könnte das Stecken unter Gruppendruck oder Alkohol verhindert werden.

Außerdem ist der Politikerin der gesundheitliche Aspekt wichtig. „Krankenkassen und Ärzte schlagen wegen zunehmender Krankheitsbilder in Zusammenhang mit Tätowierungen Alarm“, sagte Connemann weiter. Für sie ist klar, dass hier Handlungsbedarf bestünde. Bisher könne nämlich jeder tätowieren, der ein Starter-Kit hat. „Es gibt keine Kontrolle.“

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