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Chef feuert live 900 Angestellte via Videokonferenz!

Das hat gesessen! Der Chef einer Hypothekenbank hat auf einen Schlag 900 Mitarbeiter in einem Zoom-Call gefeuert!

Chef feuert live 900 Angestellte via Videokonferenz!
Foto: Getty Images/10'000 Hours

Mit dieser Aktion hat sich Vishal Garg, Chef der US-Hypothekenfirma Better.com, wahrlich keine Freunde gemacht! Kurz vor Weihnachten feuerte er 900 seiner Mitarbeiter - per Videocall! Als wäre das für die Angestellten, die jetzt ohne Job dastehen, nicht schon schlimm genug, trat er in einem Blogbeitrag noch einmal ordentlich nach.

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Wenn der Chef kurz vor Weihnachten plötzlich einen Videocall mit über 900 Mitarbeitern einberuft, heißt das meist schon nichts Gutes. Doch die wenigstens werden wohl damit rechnen, auf diesem Wege ihre Kündigung zu erhalten, stattdessen rechnen sie mit schlechten Zahlen, neuen Vorgesetzten oder oder oder.

"Ich habe keine guten Neuigkeiten für euch. Wir entlassen 15 Prozent der Mitarbeiter", beginnt Vishal Garg, Chef der Hypothekenfirma Better.com, die Videokonferenz.

"Wenn Sie Teil dieses Calls sind, sind Sie Teil der unglücklichen Gruppe, die entlassen wird. Ihr Beschäftigungsverhältnis hier endet mit sofortiger Wirkung", verkündet er wie aus heiterem Himmel die Hiobsbotschaft. Die gekündigten Angestellten werden in Kürze eine Mail von der Personalabteilung erhalten, um etwaige Abfindungen zu klären.

Als Gründe für die knallharte Kündigung nennt er neben den veränderten Marktgegebenheiten auch die Leistung und Produktivität der Mitarbeiter. "Entlassungen durchführen zu müssen, ist schmerzhaft, besonders zu dieser Jahreszeit", versucht Better-Finanzvorstand Kevin Ryan in einer Erklärung gegenüber US-Medien die Kündigungen zu rechtfertigen. Zudem mussten nicht 15 Prozent der Belegschaft ihre sieben Sachen packten, sondern "nur" 9 Prozent - das macht 900 Mitarbeiter!

Trotz fetter Finanzspritze: Chef macht mit 900 Mitarbeitern kurzen Prozess

Während die 900 Mitarbeiter mir nichts, dir nichts keinen Job mehr haben, feiert das Unternehmen "Better" eine fette Party. Denn erst in den vergangenen Wochen hat die Hopothekenfirma eine fette Finanzspritze in Höhe von 750 Millionen Dollar von Investoren erhalten und den Börsengang gewagt.

Als wäre das noch nicht schlimm genug, trat der Better-Chef per Blogeintrag nach: "Wisst ihr, dass mindestens 250 der entlassenen Mitarbeiter im Durchschnitt 2 Stunden pro Tag gearbeitet haben, während sie 8 Stunden und mehr pro Tag in der Gehaltsabrechnung verbucht haben."

Zudem soll er in einer Mail, die "Forbes" vorliegt, bereits in der Vergangenheit über seine Mitarbeiter hergezogen haben: "Ihr seid verdammt noch mal zu langsam. Ihr seid eine Bande dummer Delfine. Also hört auf. Hört sofort auf. Ihr beschämt mich."

Es gibt fünf Punkte, die ein Arbeitnehmer bei einer Kündigung beachten sollte. Mehr dazu erfahrt ihr im Video:

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Artikelbild und Social Media: Getty Images/10'000 Hours