USAChemotherapie-Patientin bittet um Muttermilch-Spende für ihr Baby

Weil eine Mutter aus den USA Krebs hat und Chemotherapie bekommt, kann sie ihr Baby nicht stillen. Die 27-Jährige bittet um Muttermilch-Spenden.

Rhiannon Lindley aus Springfield im US-amerikanischen Bundesstaat Missouri hat Leukämie. Die Diagnose bekam die Amerikanerin, die mit ihrem Mann bereits drei Kinder hat, im Januar 2018. Aufgrund der Chemotherapie, die Rhiannon daraufhin bekam, konnte sie ihre damals vier Monate alte Tochter Adelaide nicht mehr stillen. Denn: Die Krebszellen können zwar nicht in die Muttermilch eindringen, aber die Medikamente stören die Zellteilung, was einem Baby schaden kann. Die 27-Jährige bat Freunde und Familie um Muttermilch-Spenden. Doch nun, ein Jahr später, sind alle Vorräte aufgebraucht.

 

Spenderaufruf für Muttermilch

Anfang Januar bat Rhiannon in einem Facebook-Post daher erneut um Hilfe:

„Ich suche Muttermilchspenden für meine Tochter Adelaide. Wir haben fast keine Milch mehr für sie. Sie trinkt seit meiner Leukämie-Diagnose und anschließender Chemotherapie Spendermilch. Sie ist zwar ein Jahr alt, aber sie liebt ihre Milch immer noch sehr. Sie bringt ihr großen Trost, wirkt sich wohltuend auf ihr Immunsystem aus und hilft mir so, Infektionen und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.“

Kurz darauf ging der Post viral und wurde über 8.500 Mal geteilt. Schon einen Tag später kamen die ersten Michspender-Flaschen bei der amerikanischen Mama an. „Vielen Dank an alle, die geteilt und für Adelaide gespendet haben", schrieb Rhiannon. 

Für die Nahrung des Babys scheint gesorgt. Wir wünschen Rhiannon jetzt noch, dass sie den Kampf gegen den Krebs gewinnt!

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