Zuschauer sind enttäuscht‚Chilling Adventures of Sabrina’: Darum soll diese Netflix-Serie Kopfschmerzen auslösen

Die neue Netflix Serie ‚Chilling Adventures of Sabrina’ sorgt bei einigen Zuschauern für Kopfschmerzen und Übelkeit. Grund hierfür ist der sogenannte Blur-Effekt, den die Macher verwendet haben. Doch was hat es damit auf sich?

Die neue Horrorserie auf Netflix ‚Chilling Adventures of Sabrina’ orientiert sich an der gleichnamigen Comic-Vorlage und wurde vergangene Woche mit zehn Folgen veröffentlicht. Doch die ersten Fans klagen über Kopfschmerzen und Schwindel, wenn sie sich die Serie ansehen. Schuld daran ist ein ganz bestimmter Bildeffekt.

 

Zuschauer klagen über Kopfschmerzen

Eine Nutzerin klagt sogar auf Twitter: "Es hat mich 4 Stunden gekostet, die erste Episode von Chilling Adventures of Sabrina zu schauen. Werde sie nicht zu Ende ansehen. Mein Kopf tut so schrecklich weh von den Blur-Effekten. Das ist Scheiße."

Andere Zuschauer haben zwar keine körperlichen Beschwerden, finden den Effekt aber sehr nervig und störend. So meint ein weiterer Zuschauer in einem Tweet: "Wer auch immer für den willkürlichen und seltsamen Fish-Eye-mäßigen Blur in The Chilling Adventures of Sabrina verantwortlich ist, sollte entlassen werden. Er ist extrem nervig und lenkt stark von der ganzen Serie ab. Ich wollte sie lieben, doch bin nicht mehr sicher, ob ich sie beenden werde."

 

Der Blur-Effekt sorgt für Schmerzen

Der Blur-Effekt ist ein spezieller Bildeffekt, bei dem Teile des Bildes verschwommen dargestellt werden. Es geht also um Szenen, in denen ein Großteil des Bildausschnitts unscharf ist.

Das Phänomen der Sensibilität bei unscharfen Bildeffekten ist nicht neu. Es entsteht ein Konflikt zwischen dem Visuellen, das die Bewegung wahrnimmt und dem Gleichgewichtssinn, welcher gleichzeitig keine oder nur wenig Bewegung bemerkt. Im Fall von Filmen und Serien oder auch Computerspielen wird von einer ‚visually induced motion sickness‘ (kurz: VIMS) gesprochen, also von einer visuell induzierten Bewegungskrankheit.

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