Berufstätig & liebende Mutter

Collien Fernandez räumt mit Rabenmütter-Vorurteilen auf!

Als „Traumschiff“-Ärztin ist Collien Ulmen-Fernandes beruflich viel unterwegs. Das passt nicht jedem. Jetzt räumt die Schauspielerin mit den Vorurteilen auf!

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Emanzipation ist ein Thema, das Collien Ulmen-Fernandes (39) auf der Seele brennt. Deshalb macht sie sich in ihrer neuen Doku für berufstätige Mütter stark. Auch in der Ehe mit Christian Ulmen (45) ist sie für Gleichberechtigung: „Da hat mein Mann keine Wahl.“

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Ein Interview mit Collien Ulmen-Fernandes

Jetzt spricht die Schauspielerin Klartext.

Was hat Sie dazu bewogen, die Doku „Rabenmütter oder Super Moms?“ zu präsentieren?

Ich bin selber oft in der Situation, dass ich beruflich ohne mein Kind reisen muss, zum Beispiel fürs „Traumschiff“. Da habe ich mitbekommen, dass Leute hinter meinem Rücken schlecht über mich reden.

Was wurde gesagt?

Ich bin sehr häufig als Rabenmutter tituliert worden. Es wird einem das schlechte Gewissen gemacht. Im Urlaub habe ich mal einen Babysitter gebucht, der mit meiner Tochter spielen sollte, während ich ein Buch las. Danach habe ich extrem viel Kritik einstecken müssen. Bis heute kann ich nicht entspannen, wenn meine Tochter da ist. Ich denke, ich müsste jetzt eigentlich mit ihr spielen.

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Haben Sie und Ihr Mann einen unterschiedlichen Erziehungsstil?

Ich bin auf alle Fälle die Strengere – oder wie meine Tochter sagen würde, die Schimpfigere. Väter fühlen sich oft nicht wirklich für die Erziehung verantwortlich. Sie wollen lieber die Fun-Daddys sein.

Was bringt Sie bei Ihrer Tochter auf die Palme?

Kinder sind sehr talentiert darin, alles in Zeitlupe zu machen, vor allem wenn man unter Zeitdruck steht. Man muss schnell los und ausgerechnet dann kleckern sie sich voll, man muss sie komplett umziehen und dann brauchen sie noch Jahrhunderte, um sich die Schnürsenkel zuzubinden.

Foto: Thomas Niedermueller/GettyImages

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