Deutliche ReaktionCorona-Comeback in China: Großer Ausbruch und harte Maßnahmen

Nachdem China das Coronavirus zuletzt eindämmen konnte, gibt es jetzt wieder mehr Neuinfektionen.

Während hierzulande der Jahreswechsel unter strengen Auflagen mit wenig Kontakten und ohne Feuerwerk stattfinden musste, wurde in der chinesischen Stadt Wuhan, in der das Coronavirus seinen Ursprung hat, mit tausenden Feierenden ins neue Jahr gefeiert. Die Verbreitung des Virus konnte in China scheinbar gestoppt werden.

 

Corona-Ausbruch in China: Mehr als 200 Neuinfizierte

Doch nur wenig später ist die Regierung erneut alarmiert: Nachdem in den vergangenen Monaten nur noch vereinzelt Neuinfektionen gemeldet wurden, gibt es jetzt wieder einen größeren Ausbruch. Die Zahl der Infizierten ist in den vergangenen Tagen in der Provinz Hebei in der Nähe der Hauptstadt Peking auf mehr als 200 angestiegen.

Die Gesundheitskommission meldete zuletzt 90 Erkrankungen und 144 asymptomatische Infektionen. Zudem wird davon ausgegangen, dass die Zahlen weiter steigen werden. Der neue Ausbruch löst bei den Behörden Furcht vor einer neuen Corona-Welle im Land aus. Deshalb wurde jetzt "der Kriegszustand" ausgerufen.

 

China riegelt Provinzhauptstadt Shijiazhuang ab

Die Folge: deutliche strengere Maßnahmen. Vor allem in der Provinzhauptstadt Shijiazhuang müssen sich die Menschen auf einen harten Lockdown einstellen. So wurden fast alle Transportwege in die Stadt unterbrochen. Zudem wurde der Bahnhof der Metropole Staatsmedien zufolge geschlossen. Auch der Flugverkehr ist stark eingeschränkt: Nur noch 20 Prozent der Flüge sollen starten. Und mit dem Bus kommen die Bewohner ebenfalls nicht mehr raus oder rein.

Die elf Millionen Bewohner der Stadt sollen nun getestet werden. Darüber hinaus wurden einige Wohngebiete komplett abgeriegelt. Auch der Unterricht in der Metropole fällt nun aus. Ähnliche Maßnahmen gibt es auch in den Städten Xingtai und Nangong. In der Hauptstadt Peking wurden zudem Straßenkontrollen eingerichtet.

China: Luftverschmutzung nach Corona schlimmer als vorher!

Große Sorgen bereiten den Behörden vor Ort zwei Dinge: Zum einen findet am 12. Februar das traditionelle Neujahrsfest statt, zu dem mit einem hohen Reiseaufkommen innerhalb des Landes gerechnet wird. Zum anderen hat die in Südafrika grassierende Mutation das Land erreicht. Die Variante konnte bei einem südafrikanischen Piloten nachgewiesen werden, der im Dezember ins Land gekommen war, melden die Behörden.

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