Nach steigenden Infektionszahlen

Corona-Impfung: Neue Hoffnung! Kommt DANN schon der Impfstoff?

Während die Corona-Infektionszahlen in Deutschland wieder deutlich steigen, gibt es neue, hoffnungsvolle Nachrichten.

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Wird es einen Corona-Impfstoff geben und wenn ja, wann? Diese Frage beschäftigt derzeit viele. In Deutschland sind die Infektionszahlen in den vergangenen Tagen mehrfach über die Schwelle von 1000 gestiegen – so viele Neuinfektionen gab es zuletzt im Mai. Umso größer die Hoffnung, dass das Warten auf eine passende Impfung bald ein Ende haben könnte.

Klaus Cichutek optimistisch: Corona-Impfstoff noch in diesem Jahr?

Professor Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, das für die Genehmigung von Impfstoffen zuständig ist, zeigt sich optimistisch. "Ich gehe derzeit davon aus, dass es Ende 2020 und Anfang nächsten Jahres Zulassungen geben wird, vorausgesetzt, die Phase-III-Prüfungsdaten sind positiv“, so der Experte gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Auch Gesundheitsminister Jens Spahn rechnet mit einer schnelleren Zulassung als bisher erwartet – wenn ein Impfstoff tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielen sollte. "Wir haben sehr vielversprechende Kandidaten, sehr vielversprechende Daten. Wenn das gelinge in den nächsten Monaten, wäre das tatsächlich die schnellste Impfstoffentwicklung der Menschheitsgeschichte“, erklärt der Politiker im "Morning Briefing“-Podcast des Journalisten Gabor Steingart.

Abstandsregeln könnten auch nach dem Impfstoff weiterhin gelten

Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge gibt es derzeit 26 Impfstoff-Kandidaten weltweit, die klinisch getestet werden. Sechs dieser Kandidaten befinden sich sogar bereits in der entscheidenden dritten Phase, darunter Wirkstoffe aus China, den USA, Großbritannien und auch Deutschland. In den vergangenen Monaten ist so ein regelrechtes Wettrennen um die Corona-Impfung entstanden.

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Doch Klaus Cichutek warnt vor zu viel Optimismus, denn auch wenn ein geeigneter Impfstoff gefunden wurde, heißt das nicht automatisch, dass alle Hygiene- und Abstandsregeln fallen gelassen werden können. “Dass größere Teile der Bevölkerung durchgeimpft und dann auch geschützt sind und wir tatsächlich von den Public-Health-Maßnahmen absehen können, da würde ich eher sagen: Hoffentlich schaffen wir das im nächsten Jahr”, stellt der Chemiker klar.  

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