Neue ErkenntnisseCorona-Infektionen: So häufig sind Langzeitschäden zu erwarten!

Immer mehr Menschen infizieren sich mit dem Coronavirus. Doch wie vielen drohen Landzeitfolgen?

Inhalt
  1. "Long Covid": Viele Patienten haben mit Langzeitschäden zu kämpfen
  2. Betroffene klagen unter anderem über Kopfschmerzen, Müdigkeit und Atemprobleme
  3. Coronavirus: Zehn bis 20 Prozent haben laut Experten Langzeitschäden

Trotz des bereits seit Mitte Dezember andauernden harten Lockdowns bleibt die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf einem hohen Niveau. Am Freitag, 8. Januar, wurden 31.849 neue Fälle gemeldet, zudem gab es mit 1188 binnen 24 Stunden einen neuen Höchstwert bei den Todesfällen.

 

"Long Covid": Viele Patienten haben mit Langzeitschäden zu kämpfen

Während einige Menschen bei einer Infektion asymptomatisch sind und oft gar nicht merken, dass sie sich infiziert haben, gibt es auch viele schwere Verläufe, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Ebenfalls nicht selten sind Betroffene, die zwar einen milden Krankheitsverlauf hatten, aber danach mit Langzeitschäden zu kämpfen haben.

Wochen oder gar Monate spüren sie noch die Auswirkungen, die Covid-19 auf ihren Körper hat. "Long Covid", so nennen Wissenschaftler diese Erscheinung, kann sich in den Atemwegen, dem Herz-Kreislauf-System, dem Muskelapparat, dem Nervensystem und auch dem Stoffwechsel bemerkbar machen, berichtet die Wissensmagazin "Quarks".

 

Betroffene klagen unter anderem über Kopfschmerzen, Müdigkeit und Atemprobleme

Zu Beginn der Pandemie gab es noch wenige Informationen zu dem neuartigen Coronavirus. Mittlerweile haben Forscher unter anderem zur Immunität nach einer Infektion neue Erkenntnisse gefunden. Und auch zu den Langzeitfolgen von Covid-19 gibt es mittlerweile Studienergebnisse und erste Einschätzungen.

Corona: Spätfolgen & Langzeitschäden - Das sind die Fakten!

Forscher der staatlichen Gesundheitsbehörden in England haben die Symptome von Infizierten mittels einer App über Monate unter die Lupe genommen. Zu den häufigsten zählten Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Atemprobleme, Gedächtnisverlust oder Konzentrationsstörungen. Aber auch der Geruchs-und Geschmackssinn kehrte bei einigen erst nach Wochen wieder zurück.

 

Coronavirus: Zehn bis 20 Prozent haben laut Experten Langzeitschäden

Zehn Prozent der Teilnehmer der Studie klagten nach drei Wochen noch über verschiedene Symptome, fünf Prozent nach fünf Wochen und zwei Prozent nach mehr als neun Wochen. Experten gehen davon aus, dass - je nach Untersuchungszeitraum - rund zehn bis 20 Prozent aller Infizierten nach der Erkrankung mit Langzeitfolgen zu kämpfen haben.

Besonders häufig betroffen von Langzeitschäden sind Menschen, die einen schweren Verlauf hatten und unter Vorerkrankungen leiden. Die Gesundheitsbehörden in England haben festgestellt, dass von den mehr als 95.000 Patienten in den Krankenhäusern fast die Hälfte danach noch betreut werden muss, unter anderem durch Rehamaßnahmen oder psychologische Hilfe.

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