Eindeutiges StatementCorona-Krise: Aldi, Rewe & Co. lehnen Sonntagseinkauf ab – Keine neuen Öffnungszeiten

Trotz der Corona-Krise wollen große Supermarktketten wie Aldi, Rewe und Lidl sonntags ihre Geschäfte nicht öffnen. Die Argumente dagegen sind plausibel.

Inhalt
  1. Kein Sonntagsverkauf trotz Corona-Krise
  2. Ein Nein muss kein Nein bleiben
  3. Keine Versorgungslücken

Die Geschäfte auch sonntags zu öffnen, wurde bereits vor der Corona-Krise diskutiert. Schon lange fordert der deutsche Handelsverband, verkaufsoffene Sonntage einzuführen. Zwar wurde das Sonntagsöffnungsverbot inzwischen gelockert, doch die großen Lebensmittelhändler werden dieser Einladung nicht nachkommen: Edeka, Rewe, Aldi und Lidl bleiben am letzten Tag der Woche weiterhin geschlossen. 

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Kein Sonntagsverkauf trotz Corona-Krise

Auf Nachfrage der "Deutschen Presse Agentur" gaben alle Märkte in etwa das Gleiche zu Protokoll: Sonntags die Läden zu öffnen, habe keinen Mehrwert für die Kunden und übe nur zusätzlichen Druck auf die sowieso schon überlasteten Mitarbeiter aus. 

"Schon jetzt sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Jetzt noch einen Tag länger zu öffnen, würde diese Situation weiter verschärfen", erklärte ein Unternehmenssprecher von Edeka und dem dazugehörigen Discounter Netto. 

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Ein Nein muss kein Nein bleiben

Auch bei Lidl verzichtet man auf neue Öffnungszeiten und lässt die Filialen am Sonntag geschlossen. Das aktuelle Nein zur Sonntagsöffnung sei allerdings nicht in Stein gemeißelt, betont ein Sprecher des Unternehmens: "Selbstverständlich bewerten wir die Situation täglich neu."

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Keine Versorgungslücken

Das Verbraucherportal "Chip" hat ebenfalls mit den großen Supermarktketten über mögliche neue Öffnungszeiten gesprochen und im Zuge dessen auch das Thema Versorgungslücken angesprochen. 

"Unsere Warenversorgung ist unverändert stabil", betonte ein Rewe-Sprecher, während von Aldi Süd versichert wurde: "Um unsere Kunden bestmöglich zu versorgen und 'Hamsterkäufe' überflüssig zu machen, füllen wir unsere Bestände in den Filialen regelmäßig auf."

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