Hast du es auch schon gemerkt? Corona-Krise zwingt Whatsapp zu dieser krassen Änderung!

Weil in der Corona-Krise Falschmeldungen via WhatsApp stark verbreitet werden, hat der Messenger-Dienst jetzt mit einer besonderen Änderung reagiert.

Gerade in Zeiten der Corona-Krise benutzen die Menschen ganz besonders häufig Apps wie den Messenger-Dienst WhatsApp, um den Kontakt mit den Liebsten zu pflegen und auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das birgt allerdings auch die Gefahr, dass immer mehr Corona-Falschmeldungen über die App verbreitet werden – und in der momentan schwierigen Situation für noch mehr Angst und Panik sorgen.

 

Whatsapp schränkt Weiterleiten von Nachrichten ein

Mit dem gestiegenen Kommunikationsaufkommen in den letzten Wochen sei auch ein Anstieg von weitergeleiteten Nachrichten festzustellen, teilte WhatsApp mit. Auf die damit auch gestiegene Zahl an Fake News hat WhatsApp jetzt reagiert – und eine klare Einschränkung bei der Nutzung vorgenommen, die das Weiterleiten oft geteilter Nachrichten verringern soll.

WhatsApp-Nachrichten, die bereits sehr häufig weitergeleitet wurden, können ab sofort nur noch einzeln an einen Chatpartner weitergeschickt werden. Das verkündete Facebook, zu dem WhatsApp seit 2014 gehört, am Dienstag in einer Pressemitteilung.

 

So will Whatsapp Falschmeldungen einschränken

WhatsApp markiert weitergeleitete Nachrichten seit geraumer Zeit mit einem Doppelfeil-Symbol. Das passiert immer dann, wenn eine Person einen Inhalt mehr als fünf Mal weitergeleitet hat. Seit einer Änderung aus dem Jahr 2019 konnten Nutzer Nachrichten bisher an immer nur fünf Menschen gleichzeitig schicken. Wer jetzt einen Kettenbrief an fünf seiner Kontakte versenden will, muss also einen Umweg gehen und fünf Mal hintereinander und einzeln den Brief schicken. So will WhatsApp die Verbreitung von Halbwahrheiten reduzieren.

Coronavirus: WhatsApp-Kettenbrief verbreitet Fake News

Um selbst einen Teil dazu beizutragen, dass nur vertrauenswürdige Informationen verbreitet werden, arbeitet WhatsApp der Mitteilung zufolge mittlerweile auch mit Organisationen und Gesundheitsbehörden zusammen. So haben die Weltgesundheitsorganisation und mehr als 20 nationale Gesundheitsbehörden WhatsApp-Infokanäle eröffnet, um mit diesen gesicherte Neuigkeiten an die Menschen zu verschicken.

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