Neue MaßnahmenCorona-Lockdown: Diese neuen Regeln sollen heute beschlossen werden

Kommt der harte Lockdown? Bund und Länder beraten heute über verschärfte Corona-Maßnahmen. Das könnte auf uns zukommen.

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Inhalt
  1. Corona-Regeln: Diese Maßnahmen könnten greifen
  2. Wann Ausgangsbeschränkungen gelten könnten
  3. Erneut Corona-Hilfen geplant

Homeschooling, FFP2-Maskenpflicht, Ausgangssperre: Ab 14 Uhr wird sich Bundeskanzlerin Angela Merkel heute (19.1.) mit den Ministerpräsidenten der Länder beraten, welche Maßnahmen verschärft werden sollen. 

 

Corona-Regeln: Diese Maßnahmen könnten greifen

Mehreren Medien, darunter der Bild-Zeitung, der Nachrichtenagentur AFP sowie dem ARD-Hauptstadtstudio, liegt die neue Beschlussvorlage des Bundes über verschärfte Maßnahmen vor, um das neuartige Coronavirus einzudämmen. Diese neuen und alten Regeln könnten auf uns zukommen:

  • Verlängerung des Lockdowns bis zum 15. Februar.
  • Im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen ist ein Mund-Nasen-Schutz weiterhin zu tragen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters sollen OP-Masken genügen, eine Pflicht zu FFP2-Masken bestehe nicht.
  • Schulen sollen bis zum 15. Februar geschlossen bleiben. Sollte ein Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche erreicht werden, könnte es Schul-Lockerungen geben. Kitas dürfen weiterhin die Notbetreuung anbieten.
  • In Alters- und Pflegeheimen soll eine Testpflicht für das Personal sowie eine FFP2- Maskenpflicht eingeführt werden. Besucher sollen einen Schnelltest machen. 
  • Gottesdienste dürfen nur unter strengsten Bedingungen stattfinden: Abstandsregel, Maskenpflicht am Platz, Gemeindegesang untersagt.
  • Arbeitgeber müssen Arbeitnehmer das Homeoffice ermöglichen, wenn dies umsetzbar ist. Um den Nahverkehr zu entlasten, sollen Arbeitgeber zudem flexible Arbeitszeiten anbieten.
  • Kontakte sollen weiterhin auf ein Minimum beschränkt werden. Erlaubt ist maximal eine Person aus einem anderen Hausstand.
Corona-Lockdown: Diese neuen Regeln sollen heute beschlossen werden
Geschlossene Geschäfte, leere Straßen - dieses Bild wird uns wohl noch mindestens einen Monat begleiten.
Foto: Imago Images/ Chris Emil Janßen
 

Wann Ausgangsbeschränkungen gelten könnten

Ausgangssperren, wie sie derzeit beispielsweise in Frankreich ab 18 Uhr gelten, sind laut dem Beschluss nicht vorgesehen. Allerdings sollen Ausgangsbeschränkungen und die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort greifen, wenn in Landkreisen absehbar ist, dass die Inzidenz von 50 nicht bis zum 15. Februar unterschritten werden kann. Gleiches soll auch für Landkreise gelten, deren Inzidenz bis 200 reicht, um die Neuinfektionen schnellstmöglich sinken zu lassen.

 

Erneut Corona-Hilfen geplant

Außerdem sollen Firmen und Selbstständige Corona-Hilfen in einem zweistelligen Milliardenbetrag zur Verfügung gestellt werden. 

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