Corona-RegelnCorona-Lockdown: Neue 1-Fester-Freund-Regel im Gespräch!

Die Angst vor einer Ausbreitung der gefährlichen Coronavirus-Mutation treibt Poliker und Virologen zu einer deutlichen Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Vor allem soziale Kontakte sollen drastisch reduziert werden.

Inhalt
  1. 1-Freund-Regel soll verschärft werden
  2. Das bedeutet die "1-Fester-Freund-Regel"
  3. Weitere, mögliche Regelverschärfungungen: Ausgangssperre und Homeoffice-Pflicht
  4. Einstellung des Bahn- und Flugverkehrs 

Spätestens am 25. Januar 2021 sollen die Chefs der Bundesländer, zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel, über eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen diskutieren. Nach aktuellen Berichten wird derzeit eine frühere Konferenz angestrebt. Eine Verlängerung des Lockdowns wird anvisiert, aber auch neue Regeln sind im Gespräch.

Dabei steht vor allem die sogenannte "1-Freund-Regel" im Visier der Politiker, um soziale Kontakte noch einmal drastisch zu reduzieren.

Lies hier: Corona-Lockdown: Verlängerung bis April 2021 geplant!

 

1-Freund-Regel soll verschärft werden

Bisher ist es erlaubt, eine Person aus einem Hausstand zu treffen. Kleindkinder unter 3 Jahren sind ausgenommen, ältere Kinder nicht. Es ist dabei möglich eine Person aus unterschiedlichen Hausständen zu treffen.

Die Sorge und Angst vor der Virus-Mutation aus Großbritannien ist jedoch groß: Es wird befürchtet, dass sich durch die erhöhte Ansteckungsgefahr immer mehr Menschen, auch in Deutschland infizieren werden. Hororr-Szenarien sagen einen Inzidenzwert von über 3000 bis Ostern voraus. Deswegen soll die bisher geltende Regelung nun verschärft und in die "1-Fester-Freund-Regel" umgewandelt werden.

 

Das bedeutet die "1-Fester-Freund-Regel"

Wie oben schon erklärt, ist es bisher möglich sich mit einem Freund/Bekannten/Familienmitglied eines anderen Haushalts zu treffen, dabei muss es jedoch nicht immer der selbe Hausstand sein. Aus der 1-Freund-Regel soll nun aber die 1-Fester-Freund-Regel werden. Das bedeutet, dass sich jeder Hausstand auf einen "festen Freund" festlegen muss, mit dem er sich treffen kann und sonst mit keinem anderen. Das bedeutet enorme Einschränkungen und noch mehr soziale Isolation für jeden. 

Corona-Lockdown: Neue Regeln sollen härter werden!

 

Weitere, mögliche Regelverschärfungungen: Ausgangssperre und Homeoffice-Pflicht

Doch das ist nicht alles. Es sollen weitere Regelverschärfungen folgen: So fordert Merkel eine einheitliche, nächtliche Ausgangssperre für alle Bundesländer. Bisher gibt es da zahlreiche Ausnahmen, nur Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Thüringen setzen die Sperre durch. 

Außerdem soll eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahvehrkehr diskutiert werden, ebenso eine Verpflichtung der Firmen, mehr Homeoffice möglich zu machen. 

 

Einstellung des Bahn- und Flugverkehrs 

Im Gespräch ist darüber hinaus auch eine weitgehende Einstellung des Bahn- und Flugverkehrs. Zwar sei das Passagieraufkommen zur Zeit überschaubar, trotzdem kann eine solche Verschärfung zur Ausbreitung des Virus beitragen und ist damit legitim, so die Länderchefs.

Berichte, wonach auch der öffentliche Nahverkehr lahmgelegt werden soll, werden aus dem Kanzleramt dementiert. 

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