Treffen am MittwochCorona-Lockdown: Neue Details zur Verlängerung & Lockerungen

Laut der Beschlussvorlage planen Bund und Länder eine Verlängerung des Lockdowns bis 28. März.

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Inhalt
  1. Beschlussvorlage: Lockdown wird bis 28. März verlängert
  2. Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen und einigen Geschäften ab Montag
  3. Bund und Länder halten an 35-Inzidenz fest
  4. Medienbericht: Lockdown soll bis Ende März verlängert werden
  5. Im Gespräch: Öffnungen von Restaurants mit Außenbereich

Am kommenden Mittwoch, 3. März, treffen sich Bund und Länder erneut, um über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie zu beraten. Schon jetzt sind Details zu den Plänen durchgesickert - und die sehen eine Verlängerung des Lockdowns, aber auch Lockerungen vor.

 

Beschlussvorlage: Lockdown wird bis 28. März verlängert

Die Beschlussvorlage, die "Business Insider" vorliegt, sieht eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März vor. Doch schon ab Montag, 8. März, soll es auch Lockerungen geben. Die betreffen vor allem die Kontaktbeschränkungen.

So sollen künftig wieder Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich sein, allerdings beschränkt auf maximal 5 Personen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Dort, wo die Inzidenz unter 35 oder 50 liegt, darüber wird noch diskutiert, sollen auch weitere Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen möglich sein.

 

Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen und einigen Geschäften ab Montag

Zudem plant die Bundesregierung eine Ausweitung der Teststrategie. Schul- und Kitapersonal soll ab Anfang April mindestens ein bis zwei Mal kostenlose Schnelltests pro Präsenzwoche ermöglicht werden. Auch Unternehmen sollen ihren Mitarbeiterin bis zu zwei kostenlose Schnelltests pro Woche anbieten.

Darüber hinaus sollen nun bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte einheitlich in allen Bundesländern öffnen dürfen. Vorausgesetzt wird dabei ein Hygienekonzept und eine Begrenzung von einem Kunden pro 20 Quadratmeter.

 

Bund und Länder halten an 35-Inzidenz fest

Auch Öffnungsperspektiven werden in der Beschlussvorlage genannt. In Bundesländern und Regionen mit einer Inzidenz unter 35 soll der Einzelhandel mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 qm öffnen dürfen. Auch Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten soll die Öffnung erlaubt werden. Ebenfalls geplant ist es, Sport bis zu 10 Personen im Außenbereich zu erlauben.

Wenn die Inzidenz 14 Tage stabil unter 35 bleibt, sollen  Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos öffnen dürfen und kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kontaktsport im Außenbereich ermöglicht werden. Ob die in der Beschlussvorlage geplanten Öffnungen tatsächlich so umgesetzt werden, zeigt sich bei der morgigen Konferenz. Ein nächstes Treffen ist für den 24. März eingeplant.

 

Medienbericht: Lockdown soll bis Ende März verlängert werden

Zuvor hatte "Business Insider" aus Regierungskreisen erfahren, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten planen, den Lockdown bis Ende März zu verlängern. Allerdings soll es auch Öffnungsperspektiven für den März geben.

Bei dem letzten Treffen von Bund und Ländern wurde eine Öffnung des Einzelhandels erst ab einer Inzidenz von 35 in Aussicht gestellt. Da dieser Wert kaum zu erreichen ist - derzeit liegt er bundesweit bei 65,8 - könnte es jetzt eine Abkehr von der Entscheidung Mitte Februar geben.

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Im März soll es eine Vereinheitlichung der Lockerungen für ganz Deutschland geben. Einige Bundesländer haben seit dieser Woche beispielsweise Baumärkte, Zoos und Tierparks wieder geöffnet. Dies könnte nun in jedem Bundesland erfolgen.

 

Im Gespräch: Öffnungen von Restaurants mit Außenbereich

Perspektiven gibt es aber auch für die Gastronomie und den Einzehandel. Bereits ab einer Inzidenz von 70 soll dem Bericht zufolge Lockerungen möglich sein. Entscheidend sei dabei allerdings, dass genügend Selbst-und Schnelltests zur Verfügung stehen.

Im Gespräch ist, dass Restaurants mit Außenbereich und einem Hygienekonzept wieder öffnen dürfen. Bei den Geschäften könnte das Konzept Click & Meet, bei dem Kunden mit vorher vereinbartem Termin vorbeikommen können, greifen. Die Idee ist in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Hessen bereits in der Planung.

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