Wegen Corona-Mutation Corona-Lockdown: Verlängerung bis April 2021 geplant!

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor der Ausbreitung der Corona-Mutation gewarnt. Im Falle dessen drohen harten Konsequenzen.

Inhalt
  1. Merkel warnt vor Corona-Mutation
  2. Stehen uns weitere Maßnahmen bevor?
  3. Corona-Zahlen sinken langsam

Angesichts einer möglichen Ausbreitung der Corona-Mutation zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Sitzung der AG Sicherheit der Unions-Bundestagsfraktion besorgt. "Deutschland steht vor acht bis zehn sehr harten Wochen", so die CDU-Politikerin. 

 

Merkel warnt vor Corona-Mutation

Wie die ARD, Spiegel-Online und die Bild-Zeitung übereinstimmend berichten, sagte die Kanzlerin, dass die Entwicklungen in Irland gezeigt hätten, wie schnell sich die Virus-Mutation ausbreiten könne. Es habe dort binnen kurzer Zeit eine Verzehnfachung der Infektionszahlen gegeben. "Wenn wir es nicht schaffen, dieses britische Virus abzuhalten, dann haben wir bis Ostern eine 10-fache Inzidenz", sagte Merkel. Derzeit liegt die durchschnittliche Inzidenz in Deutschland bei 164

Wird der Corona-Lockdown bis Ostern verlängert?
Die Restaurants könnten im schlimmsten Fall noch bis Ostern geschlossen bleiben. 
Foto: imago images / Dominik Bund
 

Stehen uns weitere Maßnahmen bevor?

Laut einem Bericht der Bild-Zeitung, wolle Merkel für die nächsten zwei Monate weitere "harte Corona-Maßnahmen" durchsetzen. Andere Quellen widersprechen dieser Info, heißt es auf Tagesschau.de. Weitere Maßnahmen seien davon abhängig, wie schnell sich die neue Virus-Variante in Deutschland ausbreite. Jedoch wurde eine Verlängerung des Lockdowns über den 31. Januar hinaus wohl auch nicht ausgeschlossen, wie es bei der Tagesschau heißt.  

 

Corona-Zahlen sinken langsam

Die Corona-Zahlen in Deutschland gehen derzeit etwas zurück. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte zur Entwicklung: "Ein Großteil der Maßnahmen beginnt zu wirken." Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Ländern einigten sich darauf, Maßnahmen erst zu lockern, wenn der Inzidenzwert in Deutschland auf durchschnittlich 50 sinkt. Das hängt nicht nur davon ab, wie sich die Lage während des Lockdowns weiter entwickelt, sondern auch, wie stark sich die Corona-Mutation B.1.1.7. hierzulande ausbreiten kann. Bisher sind Fälle von B.1.1.7. registriert worden, doch gibt es keine genauen Zahlen.

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