Überraschung

Corona-Lockerung: Erstes Bundesland plant 2G-Modell!

Könnten bald nur noch Geimpfte und Genesene an bestimmten Veranstaltungen teilnehmen? Das erste Bundesland will das jetzt in die Tat umsetzen.

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Bund-Länder-Runde einigt sich auf neue Maßnahmen

Vor wenigen Tagen diskutierten die Ministerpräsident*innen der Bundesländer zusammen mit der Kanzlerin üner das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Dabei wurde entschieden, dass Ungeimpfte künftig die Schnelltests selbst bezahlen müssen. Zudem gibt es eine Testpflicht für Veranstaltungen und Zusammenkünfte in Innenräumen ab einer Inzidenz von 35.

Darüber hinaus stand außerdem zur Debatte, bei hohen Infektionszahlen die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen nur Geimpften und Genesenen zu ermöglichen. Auf dieses sogenannte 2G-Modell konnte sich die Bund-Länder-Runde aber nicht einigen, sodass es bei der 3G-Regel (Genesene, Geimpfte und negativ Getestete) geblieben ist.

Hamburg will 2G-Optionsmodell umsetzen

Doch mit Hamburg hat jetzt das erste Bundesland einen Vorstoß gewagt und eine Umsetzung des 2G-Modells in der Stadt in Aussicht gestellt. Am Dienstag verkündete Bürgermeister Peter Tschentscher nach der Senatssitzung, dass Pläne für ein sogenanntes 2G-Optionsmodell ausgearbeitet werden. Das heißt: Veranstalter oder zum Beispiel auch Bar- und Restaurantbesitzer können sich künftig dazu entschließen, ihre Lokalitäten nur noch für Geimpfte und Genese zu öffnen.

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Im Gegenzug soll es für sich dann auch mehr Freiheiten bei der Umsetzung der Corona-Regeln geben. Wie genau das aussehen soll, wird in der kommenden Wochen besprochen. "Wir werden schrittweise vorgehen und erst einmal absichern, was wir jetzt haben“, so Senatssprecher Marcel Schweitzer.

So könnten die Pläne der Stadt aussehen

Wie die "Hamburger Morgenpost" erfahren haben will, soll der konkrete Plan bereits nächste Woche stehen. Diskutiert werden soll dann unter anderem über die Aufhebung von begrenzten Gästezahlen in der Innengastronomie, strikte Maskenpflichten bei Kulturveranstaltungen oder sogar Clubschließungen, heißt es in dem Bericht.

Zukünftig dürfen Restaurants, Cafés und Co. dann entscheiden, ob sie sich nach dem 2G- oder 3G-Modell richten. Vor allem aus wirtschaftlichen Gründen könnten sich dann viele Lokalitäten tatsächlich für die erste Variante entscheiden.

Artikelbild und Social Media: IMAGO / Jan Huebner

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