Politikerspricht KlartextCorona-Lockerungen: Davor warnt Markus Söder jetzt!

Angesichts der zuletzt wieder gestiegenen Corona-Fallzahlen hält Markus Söder neue Lockerungen für keine gute Idee.

Steigende Infektionszahlen durch Reiserückkehrer und Familienfeiern auf der einen, neue Lockerungen auf der anderen Seite? Das passt für Bayerns Innenminister Markus Söder nicht zusammen. Der Politiker warnt davor, in der jetzigen Situation weitreichende Änderungen der Maßnahmen vorzunehmen.

 

Markus Söder ist gegen Zuschauer in Fußballstadien

Grund für seine Sorge sind die Pläne der Bundesliga, in der bald startenden Saison wieder Fans in den Fußballstadien zuzulassen. In der vergangenen Saison mussten die Klubs vor leeren Rängen spielen, doch wenn es nach den Vereinen geht, läuft das in den kommenden Spieltagen anders ab. RB Leipzig hat von örtlichen Behörden bereits die Erlaubnis bekommen, 8500 Zuschauer bei der Partie gegen FSV Mainz 05 am 20. September Einlass zu gewähren.

Corona-Comeback: Jetzt spricht Markus Söder ein Machtwort!

Es wird das erste Fußballspiel mit Zuschauern seit mehreren Monaten sein. Andere Klubs planen, es dem RB Leipzig gleichzutun und probeweise Fans ins Stadion zu holen. Bei Markus Söder sorgen diese Pläne für wenig Begeisterung. "Jetzt wieder Fußballspiele mit Fans zu erlauben, während gleichzeitig die Infektionszahlen steigen, wäre ein schlechtes Signal", erklärte der 53-jährige "Passauer Neuen Presse".

 

Markus Söder fordert einheitliche Corona-Regeln für die Bundesliga

Zudem sieht er durch die unterschiedlichen Handhabungen das Problem der Wettbewerbsverzerrung gegeben und fordert deshalb einheitliche Regeln für die Bundesliga. "Ein Verein mit Fans, die anderen ohne - das kann weder im Sinn der Liga noch des Sports sein", so der Politiker. Ob es aber tatsächlich möglich sein wird, eine gemeinsame Lösung zu finden ist, fraglich.

Beim Corona-Gipfel vor wenigen Tagen konnten sich die Länder nur darauf einigen, dass Großveranstaltungen bis zum 31. Dezember 2020 untersagt sind. Ob und wie Zuschauer in den Fußballstadien möglich sind, das ist wieder einmal Ländersache. Am Donnerstag (03. September) besprechen die 36 Mitglieder der Deutschen Fußball Liga die weitere Handhabung für die 1. und 2. Bundesliga. Ob es dabei, was das Zulassen von Zuschauern angeht, zu einem Ergebnis kommt, bleibt abzuwarten.

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