Tschentscher-SenatCorona-Lockerungen in Hamburg: Das ändert sich ab dem 1. Juli

Der Hamburger Senat hat neue Lockerungen im Zuge der Corona-Maßnahmen vorgestellt, darunter auch die Kontaktbeschränkungen.

Inhalt
  1. Hamburg: Kontaktbeschränkungen gelockert
  2. Veranstaltungen im Freien sind erlaubt
  3. Universitäten & Messen dürfen öffnen
  4. Diese Corona-Maßnahmen bleiben vorerst bestehen
  5. Beherbergungsverbot für Touristen aus Hotspots 

Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher, die Staatsrätin Melanie Scholtzhauer und der Staatsrat Jan Pörksen haben heute Mittag (30.6.) in einer Pressekonferenz neue Lockerungen ​bekannt gegeben. Ab dem 1. Juli gelten neue Regeln für Kontaktbeschränkungen. Aber auch in der Kultur tut sich endlich was: So dürfen Veranstaltungen, etwa Konzerte, unter strengen Auflagen wieder stattfinden. 

 

Hamburg: Kontaktbeschränkungen gelockert

Personen aus mehreren Haushalten dürfen sich im öffentlichen Raum treffen, sofern die Zahl nicht zehn überschreitet. Privat dürfen sich bis zu 25 Personen treffen, unabhängig von der Anzahl der Haushalte. 

 

Veranstaltungen im Freien sind erlaubt

Seit März fanden in Hamburg keine Konzerte mehr statt (außer die Auto-Konzerte) nun kann das wieder möglich sein: Veranstaltungen im Freien mit bis zu 1.000 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 650 Teilnehmern sind möglich. Allerdings gelten strenge Auflagen:

  • Bei den Events im Freien mit bis zu 1.000 Teilnehmer muss es feste Sitzplätze geben, ein Alkoholausschank ist verboten
  • Bei Veranstaltungen ohne festen Sitzplatz sind nur 200 Teilnehmer erlaubt und ebenfalls kein Alkoholausschank.
  • Wenn bei einer Veranstaltung ohne festen Sitzplatz Alkohol ausgeschenkt wird, halbiert sich die Zahl nochmals auf 100 Teilnehmer. 

Alle Regeln gelten in Verbindung mit den gängigen Abstands- und Hygieneregeln (wie etwa im Ein- und Ausgangsbereich) zudem muss eine Kontaktverfolgung gewährleistet sein. Das Reeperbahn-Festival soll laut Peter Tschenscher stattfinden können - wenn die Planungen mit den Schutzkonzepten übereinstimmen.

 

Universitäten & Messen dürfen öffnen

Tanzschulen dürfen ab dem 1. Juli wieder Kurse und Hochschulen Präsenzvorlesungen anbieten. Messen und Jahrmärkte sowie alle Schwimmbäder und Natur- und Sommerbäder dürfen wieder öffnen. 

Corona-Lockerungen in Hamburg: Das ändert sich ab dem 1. Juli
Peter Tschentscher kündigte neue Corona-Lockerungen an.
Foto: Imago Images
 

Diese Corona-Maßnahmen bleiben vorerst bestehen

Wer immer noch nicht öffnen darf: Diskotheken und Musikclubs, Volksfeste, Saunas, Dampfbäder, Thermen sowie Bordelle. Außerdem bleibt die Masken-Pflicht sowohl im Einzelhandel als auch im öffentlichen Nahverkehr weiterhin bestehen. 

Zudem ist die Austragung von Sport-Großveranstaltungen in Hamburg weiterhin in der Schwebe. Tschentscher sagte dazu: "Nach wie vor sind wir da sehr skeptisch."

 

Beherbergungsverbot für Touristen aus Hotspots 

Die Hamburger Behörden haben ein Beherbergungsverbot für Touristinnen und Touristen aus den deutschen Corona-Hotspots (wie dem Kreis Gütersloh) beschlossen. Das Verbot gilt, wo die vereinbarte Höchstgrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten wird. Ausnahmen werden nur für Personen gemacht, die einen negativen Corona-Test nachweisen können, der aber nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zudem müssen alle Reisenden schriftlich bestätigen, dass sie in den letzten zwei Wochen nicht in einem Corona-Hotspot waren.

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