Symptome von B.1.1.7

Corona-Mutation: Andere Symptome als ursprüngliche Variante

Die neue, britische Corona-Mutation unterscheidet sich in ihren Symptome von der Ursprungs-Variante.

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Im vergangenen Jahr sorgte eine Corona-Variante in Großbritannien für Aufsehen. Mittlerweile wurde die Mutante in weiteren Ländern nachgewiesen, darunter auch Deutschland. Die Variante B.1.1.7 wurde nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums mittlerweile in 120 Fällen nachgewiesen.

Britische Corona-Mutation: Symptome unterscheiden sich von Ursprungs-Variante

Bei einer Pressekonferenz zeigte sich Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts, besorgt angesichts der neuen Mutationen. "Es werden immer mehr Fälle und Ausbrüche gemeldet", so Wieler. Die Verbreitung der ansteckenderen Variante müsse verhindert werden, um einen starken Anstieg der Fallzahlen zu vermeiden.

Über die Mutante sei nach wie vor nur wenig bekannt, erklärte der Wissenschaftler. In einem Aspekt scheint es jerzt aber mittlerweile Erkenntnisse zu geben: Die Variante B.1.1.7 unterscheidet sich in der Häufigkeit des Auftretens der Symptome von denen der ursprünglichen Variante. Das hat das Amt für nationale Statistiken in Großbritannien bekanntgegeben.

Neue Variante seltener mit Geschmacks-und Geruchsverlust

Menschen, die an der britischen Variante würden häufiger Symptome wie Husten, Halsschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen zeigen. Weniger mache sich dagegen der bei der ursprünglichen Variante bekannte Geschmacks-und Geruchsverlust bemerkbar. Doch kann ich damit selbst erkennen, welche Variante ich habe?

Corona-Mutation - Als würde eine neue Pandemie beginnen....

Arzt und Medizinjournalist Dr. med. Christoph Specht betont gegenüber RTL, dass dafür die Unterschiede zu gering seien. "Hätte ich jetzt Geruchsverlust, würde einiges dafür sprechen, dass ich die klassische Variante habe, man kann aber nicht ausschließen, dass es doch die britische Mutation ist. Und umgekehrt. Dafür sind die Unterschiede doch zu gering", so der Experte.

Ist B.1.17 tödlicher?

Mittlerweile ist bekannt, dass B.1.1.7 ansteckender ist als die ursprüngliche Variante des Coronavirus. Neue Untersuchungen der Gesundheitsbehörde Public Health England könnten jetzt auch darauf hindeuten, dass die  Mutante tödlicher sein könnte. Kurz nach Veröffentlichungen erklärten allerdings Wissenschaftler, dass es zu wenig Daten gebe, um zu diesem Zeitpunkt gesichert eine höhere Sterblichkeit festzustellen.

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