Sorge um neue Mutation

Corona: Neue Lambda-Variante resistent gegen Impfstoffe?

Während die Delta-Variante derzeit zu steigenden Infektionszahlen führt, macht nun die Lambda-Variante den Experten Sorgen.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

In den vergangenen Monaten beunruhigte die Forscher das Auftreten der neuen Corona-Mutation Delta, denn sie sorgte trotz steigender Impfquote und milder Temperaturen aufgrund ihrer schnellen Übertragbarkeit für steigende Infektionszahlen - und das auch in Deutschland.

Neue Virusvariante Lambda verbreitet sich in Südamerika

Zwar sind die Corona-Fälle hierzulande im Vergleich zu anderen Ländern noch auf einem niedrigen Niveau, doch auch hier bereitet sich das Bundesgesundheitsministerium auf neue Einschränkungen und Maßnahmen vor. Derweil sorgt eine weitere Mutation für Sorge bei den Experten.

Die Lambda-Variante breitet sich derzeit vor allem in Südamerika aus, es gibt aber bereits auch Fälle der Mutation in europäischen Ländern wie Spanien, Italien und Großbritannien. Japanische Forscherinnen und Forscher haben die Variante untersucht und sind zu ersten Ergebnissen gekommen.

Lambda könnte Immunschutz womöglich teils umgehen

Die neuen Untersuchungen zeigen, dass die Lambda-Variante möglichweise den Immunschutz von Geimpften oder von Menschen, die sich bereits einmal mit anderen Varianten infiziert haben, abschwächt. Zudem könnte er ansteckender sein als der Urtyp von Sars-CoV-2.

Wann ist Corona endlich vorbei?

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten unter anderem das Spike-Protein der Lambda-Virusvariante, in dem sie drei Mutationen nachweisen konnten. Genau diese könnten dazu führen, dass Antikörper gegen das Virus weniger stark wirken und Impfungen damit schlechter schützen.

Lambda bald besorgniserregende Variante?

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wird sich die Lambda-Variante gegen die derzeit in Deutschland dominierende Delta-Mutation aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht durchsetzen. Die Ergebnisse der Studie sind zunächst nur als Pre-Print veröffentlicht worden und müssen nun noch von Experten überprüft werden.

Die WHO stuft die Lambda-Variante derzeit als Mutation, die zu beobachten ist, ein. Die Forschergruppe fordert allerdings, die neue Mutante als besorgniserregende Variante hochzusetzen. Wie gefährlich sie wirklich ist, kann derzeit aber noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden.

Artikelbild und Social Media: istock/ Jakub Rupa

Zum Weiterlesen: