Auswirkungen der PandemieCorona: Paketannahme bei DHL, Hermes & Co - das ändert sich jetzt

Das Coronavirus hat Auswirkungen auf fast alle Bereiche unseres Lebens - auch bei der Paketannahme. Was sich jetzt bei DHL, Hermes und anderen Diensten ändert.

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Inhalt
  1. Hermes: Kontaktlose Paketannahme wegen Corona
  2. DHL: Keine Unterschriften wegen Corona
  3. UPS: Nur spezielle Lieferungen mit Unterschrift
  4. DPD: Kleine Pakete landen im Briefkasten
  5. GSL: Abstellerlaubnis von Paketen wegen Corona
  6. Paketannahme: Diese Möglichkeiten hast du noch

Um das Coronavirus einzudämmen, gelten im alltäglichen Leben (soweit wir das noch haben ...) besondere Schutzmaßnahmen. So auch bei der Paketannahme: Bei Versandlogistikern wie Hermes, DHL, DPD und anderen Firmen gelten im Zuge der Pandemie nun bestimmte Bedingungen. Wir geben dir einen Überblick.

 

Hermes: Kontaktlose Paketannahme wegen Corona

Hermes gibt auf seiner Website bekannt, dass ab spätestens Dienstag, den 24.03., Pakete "kontaktlos an der Haustür entgegengenommen werden". Die Unterschrift auf dem Scanner entfalle. "Stattdessen wird der Sendungserhalt per Fotonachweis belegt." Die Zustellerinnen und Zusteller fotografieren mit ihrem Scanner Unterschrift und Angaben auf dem Paketlabel. Die Auslieferung sei somit gesichert. 

Corona: Paketannahme bei DHL, Hermes & Co - das musst du beachten
Bei der Paketannahme von DHL, Hermes & Co. gibt es aufgrund der Corona-Krise Änderungen.
Foto: iStock/ijeab
 

DHL: Keine Unterschriften wegen Corona

Auch bei DHL ändert sich der Ablauf der Paketzustellungen: Anstatt der Unterschrift des Empfängers, die eine Annahme bestätigt, dokumentieren die Zusteller die erfolgreiche Auslieferung mit ihrer eigenen Unterschrift. "Sofern der Empfänger damit nicht einverstanden ist, werden die Sendungen zur Abholung in die Filiale  gebracht oder an den Absender zurückgesandt", schreibt das Unternehmen auf seiner Website.

 

UPS: Nur spezielle Lieferungen mit Unterschrift

Der Paketzusteller UPS verzichtet ebenfalls auf eine Unterschrift. "Bei speziellen Lieferungen, bei denen UPS vertraglich dazu verpflichtet ist, eine Unterschrift einzuholen, gilt diese Regelung jedoch nicht", schreibt das Unternehmen.

 

DPD: Kleine Pakete landen im Briefkasten

Auch DPD setzt die Unterschrift des Empfängers vorsorglich aus. "Zudem dürfen kleine, flache Pakete, die in den Briefkasten passen, vorübergehend dort hinterlegt werden", schreibt das Unternehmen." Mit einem sogenannten "Abstell-Okay" wird den Zustellern erlaubt, das Paket "ohne direkten Kundenkontakt zum Beispiel im Gartenhäuschen, in der Garage oder vor der Wohnungstüre" deponieren zu können. 

 

GSL: Abstellerlaubnis von Paketen wegen Corona

GLS hat ebenfalls die Option der Abstellgenehmigung. Der Empfänger wählt den Ort, sodass es zu keinem Kontakt zwischen Empfänger und Zustellfahrer kommt. "Sollte keine Abstellgenehmigung vorliegen, kann der Zusteller die Sendung ausnahmsweise dem Empfänger ohne dessen Unterschrift aushändigen." Wie bei DHL und anderen Paketdienstleistern gilt dann die Unterschrift des Zustellers als erfolgreich übermitteltes Paket.

 

Paketannahme: Diese Möglichkeiten hast du noch

Um den Kontakt mit einem Paketzusteller komplett zu vermeiden, empfehlen DHL, Hermes und Co., einen Ablageort (wie eine Gartenlaube, Garage oder Terrasse) auszuwählen oder das Paket an eine Packstation liefern zu lassen. Letzteres geht natürlich nur beim Dienstleister DHL. 

Da in Deutschland die meisten Geschäfte und Einzelhandelsunternehmen schließen mussten, kann es zu Einschränkungen der "Shop in Shop"-Standorte aller Paketdienstleister kommen. 

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