Mund-und-Nasen-SchutzCorona-Pandemie: Ausweitung der Maskenpflicht geplant

Die Maskenpflicht gilt bisher vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften. Jetzt soll sie ausgeweitet werden. 

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Beim Shoppen, im Supermarkt und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Maskenpflicht bereits. Nun plant die Bundesregierung nach Spiegel-Informationen, dass an allen deutschen Flughäfen eine generelle Pflicht zum Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes für Angestellte und Passagiere gelten soll. Bisher gab es nur Empfehlungen.

 

Maskenpflicht an deutschen Flughäfen geplant

Zuständige Behörden und Flughafenbetreiber arbeiten ein entsprechendes Paket für Sicherheitsmaßnahmen aus. Die Bundesländer müssen diese Pflicht anordnen.

Der Grund für die Ausweitung der Maskenpflicht: Es sei in vielen Teilen der Airports nicht möglich, ausreichend Abstand einzuhalten. Laut Spiegel sind das vor allem Personenkontrollen, Shuttlebusse und die Gepäckausgabe. Von der Pflicht ausgenommen seien Passkontrollen. Außerdem brauchen Kinder unter sechs Jahren keinen Schutz tragen.

 

Abstandsregel an Airports

An Schaltern und Automaten sollen zudem Markierungen eingeführt werden, die auf die Abstandseinhaltung von 1,50 Metern hinweisen. Airlines sollen darüber hinaus dazu angehalten werden, so viele Schalter wie möglich zu öffnen, damit Warteschlangen verringert werden. In den Wartebereichen ist jeder zweite Sitzplatz schon jetzt gesperrt.

Eine generelle Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen ist noch nicht Pflicht. Einige Airlines, wie Lufthansa, haben diese aber bereits eingeführt. 

 

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