SupermarktCorona-Virus auf Oberflächen: So schützt du deine Lebensmittel nach dem Einkauf!

Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus beim Supermarkteinkauf zu verhindern, kannst du dich und deine Lebensmittel schützen. 

Inhalt
  1. Wie lange hält sich SARS-CoV-2 auf Oberflächen
  2. Corona-Hygienetipps: So kannst du dich & deine Lebensmittel schützen
  3. Handschuhe beim Einkaufen: Ist das sinnvoll?

Lebensmittel einzukaufen ist in Zeiten von Corona und sozialer Isolation Fluch und Segen zugleich. Denn der Gang in den Supermarkt ist wohl für viele unter uns ein Highlight in der Woche: Wir können das Haus verlassen - und zwar ohne in Verbindung des 158. Spaziergangs. Großartig.

Doch gleichzeitig lauern bei Rewe, Lidl, Edeka und Co. überall Viren, was das Shopping-Erlebnis deutlich schmälert. Schließlich fassen wir im Supermarkt und Discounter unzählige Lebensmittel an, die zuvor jemand Fremdes in der Hand hatte. Mal ganz zu schweigen vom Kassenband, dem Türgriff, dem Einkaufswagen und den Zangen am Backwarenstand...

 

Wie lange hält sich SARS-CoV-2 auf Oberflächen

Egal, ob es Bananen, eine Packung Käse oder die Kiste Wasser ist: Andere Menschen hatten dasselbe Lebensmittel wahrscheinlich zuvor schon mal in der Hand. Kann es also sein, dass wir uns mit dem Coronavirus anstecken, wenn eine Oberfläche zuvor kontaminiert war?

Fakt ist: Als Hauptübertragungsweg gilt immer noch die Tröpfcheninfektion durch einen infizierten Menschen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist eine Übertragung durch sogenannte Schmierinfektion kontaminierte Oberflächen "prinzipiell nicht ausgeschlossen".

Welche Rolle sie spielt, sei aber nicht bekannt. Bisher sind auch keine Fälle bekannt, in denen sich Personen durch den Kontakt mit einer kontaminierten Oberfläche, wie etwa einer Verpackung, angesteckt haben. Derzeit rechnen Virologen und Experten mit einer Überlebenschance von Coronaviren auf Oberflächen, wie Kunststoff oder Edelstahl, zwischen zwei Stunden und neun Tagen.

Coronavirus
Das Coronavirus unter dem Mikroskop.
Foto: urfinguss / iStock
 

Corona-Hygienetipps: So kannst du dich & deine Lebensmittel schützen

Damit du die Wahrscheinlichkeit, dich mit COVID-19 anzustecken minimierst, kannst du dich, andere und deine Lebensmittel so schützen:

  1. Fasse dir nicht mit den Händen ins Gesicht, bis du deine Hände zu Hause gewaschen hast. Denn wenn du das Virus an den Händen hast und dir dann ins Gesicht fasst, kann es über die Schleimhäute von Augen, Mund oder Nase in deinen Körper gelangen. 
  2. Unverpackte Nahrungsmittel, wie Obst oder Gemüse, solltest du vor dem Verzehr heiß waschen.
  3. Wenn du Brot oder andere Lebensmittel kaufst, die in einer Plastik- oder Papierverpackung sind, kannst du sie in einer Dose oder einem anderen Behältnis aufbewahren und die Verpackung wegschmeißen. Benutze dafür Handschuhe und wasche dir die Hände danach. Achte darauf, dass du Verpackung und Lebensmittel nicht im selben Zug anfässt. Alternativ kannst du die geschlossenen (!) Kunststoff- oder Papierverpackungen mit Desinfektionsmittel leicht abwischen. Vorsicht: Keinen Kontakt mit dem Nahrungsmittel oder deinen Augen sowie Händen!
  4. Benutze eigene Tüten und Tragetaschen und verzichte auf die im Supermarkt angebotenen. Das ist zudem umweltschonender.
  5. Ansonsten gilt: Kontaktlos bezahlen, 1,50 Meter Abstand halten, das Smartphone in der Tasche lassen (oder zu Hause lassen) und nichts unterwegs essen, was du dir zuvor im Supermarkt oder beim Bäcker gekauft hast.
Coronavirus: So lange hält es sich auf Verpackungen & so schützt du deinen Einkauf
Beim Einkaufen von Lebensmitteln lauert das Coronavirus. Aber du kannst dich und deine Einkäufe schützen.
Foto: iStock/Kanawa_Studio
 

Handschuhe beim Einkaufen: Ist das sinnvoll?

Viele Menschen setzen auf Handschuhe beim Einkaufen, um einen Kontakt mit dem Coronavirus zu vermeiden. Doch das ist ein Trugschluss. Denn so schützt man vielleicht sich zwar selber, aber nicht die anderen - sofern man die Handschuhe nicht jedes Mal nach dem Supermarktbesuch wäscht. Außerdem gilt beim Benutzen von Handschuhen aufgrund einer möglichen Übertragung ebenfalls: Nicht ins Gesicht fassen.

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