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Coronaviren zur Selbstinfektion zum Kauf angeboten - Festnahme!

Im Netz hat ein Holländer Coronaviren zur Selbstinfektion zum Kauf angeboten. Bis ihm die Polizei auf die Schliche kam ...

Coronaviren zur Selbstinfektion zum Kauf angeboten - Festnahme!
Foto: IMAGO/Belga & Getty Images/Jordan Siemens

Was zunächst klingt wie ein schlechter Scherz, ist leider bitterer Ernst. Im Netz bot ein Holländer Impfverweigerern tatsächlich ein "Corona-Kit" mit einem Röhrchen "voller Viren" samt Selbsttest zum anschließenden Nachweis der Infektion an, mit dem sich die Käufer selbst infizieren konnten - bis ihm die Polizei auf die Schliche kam.

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Für den Genesenen-Status: Holländer verkauft Coronaviren im Netz

Sich für 33,50 Euro einmal mit Corona infizieren? Kein Scherz, diese Möglichkeit nehmen tatsächlich Menschen wahr! Ein Holländer hat auf einer Homepage Impfverweigerern ein "Corona-Kit" zum Kauf angeboten, damit sie sich so den Genesenen-Status erschleichen können. Ganz bequem sollen die Coronaviren per Post nach Hause geschickt werden, wie "De Telegraaf" berichtet.

Zudem soll der Verkäufer versprochen haben, dass die Coronaviren nicht älter als drei Monate sind, damit sich die Käufer "sicher sein können, dass auch die letzten Mutationen und Varianten mit dabei sind".

"Wollen Sie bestimmen, wann Sie sich mit dem Coronavirus infizieren? Mit dem Corona-Kit können Sie diese Entscheidung selbst treffen! Nachdem Sie sich infiziert haben, wird ein Test zunächst positiv und später, wenn Sie geheilt sind, negativ ausfallen. Mit einer Genesungsbescheinigung können Sie dann wieder ohne Impfung auf die Straße gehen", pries er sein kurioses Produkt auf der Website "jaikwilcorona.nl" (dt. Ja, ich will Corona) an.

Ermittlungsverfahren eingeleitet! Polizei kommt Coronaviren-Verkäufer auf die Schliche

Zwar kam die niederländische Finanzpolizei dem Coronaviren-Verkäufer auf die Schliche, jedoch ist er mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die Homepage wurde natürlich bis auf Weiteres eingestellt.

"Mit dieser absichtlichen Kontamination hat der Verdächtige wahrscheinlich die 2G-Politik ausgenutzt. Das bedeutet, dass man entweder geimpft oder für geheilt erklärt werden muss, um einen QR-Code zu erhalten. Die weiteren Ermittlungen müssen zeigen, ob er etwas verkauft hat und wenn ja, wie viel und ob das überhaupt wirkt", so ein Sprecher der Einheit für Betrugsbekämpfung des Finanzministeriums (FIOD) in Den Haag.

Darf man nach der Corona-Impfung Sport machen oder Alkohol trinken? Mehr dazu erfahrt ihr im Video:

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Artikelbild und Social Media: IMAGO/Belga & Getty Images/Jordan Siemens