Service der Berliner CharitéCoronavirus-App "CovApp": Online-Fragebogen liefert aktive Entscheidungshilfe

Die Coronavirus-App "CovApp" hilft Menschen bei der Frage, ob sie sich auf das Coronavirus testen lassen sollten oder nicht. Die Berliner Charité will damit die Handlungsabläufe in der Corona-Krise vereinfachen. 

Inhalt
  1. "CovApp": Browserbasiert und simpel
  2. Coronavirus-App: Orientierung, keine Diagnose
  3. Vereinfachung der Handlungsabläufe

Mithilfe der Coronavirus-App "CovApp" soll Menschen bei der Entscheidung geholfen werden, ob sie mit Verdacht auf Corona zum Arzt gehen sollen oder nicht. Dazu müssen potentiell Erkrankte einen Online-Fragebogen ausfüllen und erhalten danach "Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte". 

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"CovApp": Browserbasiert und simpel

Die "CovApp" ist ein Angebot der Berliner Charité und wurde zusammen mit der gemeinnützigen Organisation Data4life entwickelt. Sie richtet sich an Menschen, die vermuten, an SARS-CoV-2 bzw. Covid-19 erkrankt zu sein. 

Die Software ist browserbasiert. Das heißt, sie ist für jeden zugänglich – egal, ob über das Smartphone, Tablet oder den Computer. Erreicht wird sie ganz einfach über eine Website der Berliner Charité, es sind vorab keinerlei Downloads, Anmeldungen oder andere Umwege nötig. 

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Coronavirus-App: Orientierung, keine Diagnose

Wie die Berliner Charité betont, liefert "CovApp" keine Diagnose, sondern soll bei der Entscheidung helfen, ob man sich auf das Coronavirus testen lassen soll oder nicht. 

Die Anwendung startet mit einem Online-Fragebogen, der circa fünf Minuten in Anspruch nimmt. Die Fragen umfassen dabei Basis-Daten – wie das Alter, die persönliche Wohnsituation und ob man Raucher ist – und gehen dann über zu speziellen Symptomen, wie Fieber, Husten, Durchfall und Gelenkschmerzen. Auch Vorerkrankungen, der Kontakt mit möglichen Corona-Risikopatienten und Urlaubsreisen werden abgefragt. 

Am Ende erstellt "CovApp" konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte für den jeweiligen individuellen Fall. Zusätzlich erhält der/die Ausfüllende eine Übersicht aller Fragen und der gegeben Antworten sowie einen QR-Code. 
Diese Unterlagen können ausgedruckt und zu einem eventuell nötigen Arztgespräch mitgenommen werden. 

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Vereinfachung der Handlungsabläufe

Die Coronavirus-App "CovApp" richtet sich derzeit noch direkt an die Menschen in Berlin. So erhält man nach dem Online-Fragebogen auch Kontaktnummern aus der Hauptstadt. 
"Mit dem Einsatz der CovApp leisten wir einen Beitrag zum Schutz unserer Patienten und Beschäftigen. Aufgrund der hohen Nachfrage in unserer Charité-Untersuchungsstelle ist es umso wichtiger, Menschen, deren Symptome nicht auf SARS-CoV-2 hindeuten, in der Untersuchungsstelle nicht zu gefährden und andersherum Patienten, die dringend eine Testung brauchen, schnellstmöglich abstreichen zu können", zitiert "rbb24.de" Prof. Dr. Ulrich Frei, Vorstand Krankenversorgung der Berliner Charité.

Doch auch für Menschen außerhalb Berlins, die sich Sorgen machen, am Coronavirus erkrankt zu sein, hat "CovApp" Sinn: Die dort bereitgestellten Entscheidungshilfen bezüglich eines Arztbesuchs und Verhaltensweisen zur Reduzierung des Infektionsrisikos klären auf – egal wo in Deutschland.   

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