Coronavirus: Endlich mal gute Nachrichten!

Das Coronavirus breitet sich weiter aus, ja. Aber es gibt auch eine positive Neuigkeit zum Virus Sars-CoV-2.

Kein Thema beschäftigt Deutschland derzeit mehr, als die Ausbreitung des Coronavirus'. Inzwischen wurden in zehn der 16 Bundesländer Fälle, darunter nun auch Berlin, des neuartigen Virus nachgewiesen; 150 Menschen haben sich laut Robert-Koch-Institut (RKI) bisher angesteckt. Besonders stark betroffen ist Nordrhein-Westfalen. Aber es gibt auch unzählige Genesungsfälle. 

 

Coronavirus: Das sind gute Nachrichten

Eine Grafik von Forschern der amerikanischen Johns Hopkins University in Baltimore zeigt an, wie viele Menschen weltweit am Coronavirus erkrankt sind. Italien ist von den europäischen Ländern am schlimmsten betroffen: Dort sind bisher 1694 Menschen mit dem Sars-CoV-2-Erreger infiziert. In China, wo der Virus erstmals in der Stadt Wuhan im Dezember 2019 auftrat, sind es mit rund 80.000 Infizierten Menschen die meisten Krankheitsfälle. Insgesamt zählen die Wissenschaftler aktuell 89.197 Infizierte und 3.000 Todesfälle. 

Was die grafische Darstellung aber auch zeigt: Die Zahl der Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren und als gesund gelten, ist gar nicht so gering: Nämlich 45.146, darunter sind auch 16 Menschen aus Deutschland. 

Coronavirus: Endlich mal gute Nachrichten!
Das Coronavirus wurde nach ihrem kronenartigen Aussehen benannt.
Foto: iStock/aprott
 

Wuhan: Neuinfizierungen gehen zurück

Außerdem gab die Weltgesundheitsorganisation WHO letzte Woche bekannt, dass die Neuinfizierungen in der Millionenstadt Wuhan zurückgehen. 

Sars-CoV-2 wird von Mensch zu Mensch übertragen, vor allem über Tröpfchen beim Husten oder Niesen. Vor allem alten oder immunschwachen Menschen wird empfohlen, sich gegen Grippe impfen zu lassen, da die in Kombination mit dem Coronavirus gefährlich sein könne. 

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité schätzt das Risiko des Coronavirus nach Informationen der Welt moderat ein. Es seien viele Ängste zu spüren, die aber nicht gerechtfertigt seien. "Es ist jedoch wichtig, das Virus einzudämmen." Das Robert-Koch-Institut informiert auf seiner Website, das nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus schwer verlaufen. "Auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild."

Derzeit arbeiten Wissenschaftler an einem Impfstoff gegen die Atemwegsinfektion. Das RKI empfiehlt außerdem die üblichen Schutzmaßnahmen, wie regelmäßiges, gründliches Händewaschen und die Nies- und Hustenetikette einzuhalten. 

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