Vorsichtiges AufatmenCoronavirus: Erleichternde Nachrichten aus China!

Die WHO ist der Meinung, dass die Coronavirus-Epidemie in ihrem Ursprungsort Wuhan ihren Höhepunkt überschritten hat. Die Menschen in China reagieren erleichtert auf diese Meldung.

In der Millionenstadt Wuhan, in der das neue Coronavirus Sars-CoV-2 im Dezember 2019 zum ersten Mal auftauchte, geht die Zahl der Neuinfizierungen zurück. 
Ein vorsichtiges Aufatmen ist erlaubt, von einer Entwarnung kann allerdings nicht die Rede sein. 

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WHO meldet: "Plateauphase erreicht"

Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, enthüllte die erleichternde Nachricht in einer Konferenz. Seiner Aussage zufolge gehen die aus China gemeldeten Coronavirus-Fallzahlen stetig zurück. Damit verringere sich auch das Risiko auf Neuinfektionen.  

Die WHO-China-Expertengruppe habe festgestellt, dass "die Epidemie zwischen dem 23. Januar und dem 2. Februar die Plateauphase und den Höhepunkt erreicht" habe. 

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Coronavirus ist noch nicht besiegt

Woran Tedros Adhanom Ghebreyesus allerdings keinen Zweifel ließ: Selbst wenn die Neuinfizierungen in Wuhan zurückgehen, heißt das nicht, dass der Coronavirus keine Gefahr mehr darstellt. 
"Dies ist nicht die Zeit für Selbstzufriedenheit. Dies ist die Zeit für ständige Wachsamkeit", betonte der äthiopische Biologe, Immunologe und Politiker.

Damit schloss er an seinen scharfen Ton von vor wenigen Tagen an, mit dem er den Umgang der internationalen Gemeinschaft mit der Coronavirus-Krise kritisiert hatte: Es könne nicht wahr sein, dass Entscheidungsträger weltweit "Milliarden" für die Terrorbekämpfung ausgeben, aber kaum etwas in Schutzmaßnahmen vor Virusinfektionen investieren. 

Schließlich habe das aktuell grassierende Coronavirus immer noch das Potential, zu einer Pandemie zu werden. "Dieses Szenario ist noch nicht vom Tisch", untermauerte der WHO-Chef. 

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