TragödieCreglingen: Großvater rettet Enkel und bricht selbst ins Eis eis

Im baden-württembergischen Creglingen hat sich ein tragisches Unglück ereignet: Ein Opa wollte seinen Enkel vor dem Ertrinken retten - bei der Rettung kam er aber selbst ums Leben.

Trotz eisiger Kälte erfreut der späte Wintereinbruch besonders Kinder – birgt aber auch Gefahren. Das zeigt ein aktueller Fall aus Baden-Württemberg. Ein achtjähriger Junge war beim Schlittschuhlaufen in einen See eingebrochen.

Glücklicherweise war der Junge mit seinem Großvater unterwegs. Der 79-Jährige hatte zuvor noch die Eisdicke geprüft und als sicher eingeschätzt. Doch er hatte sich getäuscht: Kurze Zeit später brach sein Enkel ein.

Sofort reagierte der Mann und eilte zur Hilfe. Der 79-Jährige konnte seinen Enkel aus dem Wasser befreien – bei der Rettung kam er jedoch selbst ums Leben.

Er brach selbst ein. Ersthelfer reagierten sofort und zogen den Mann aus dem Wasser. Kurze Zeit später trafen auch die Angehörigen von Großvater und Enkel ein. Gemeinsam schafften sie es, den 79-Jährigen an das Ufer des Sees zu bringen.

Doch trotz schneller Hilfe konnte sein Leben nicht gerettet werden. Nach ihrem Eintreffen versuchten Sanitäter noch, den Mann wiederzubeleben. Doch er verstarb noch an der Unglücksstelle.

Zugefrorene Gewässer laden dazu ein, auf ihnen zu spielen – Experten warnen jedoch ausdrücklich davor. Die Eisschicht ist noch nicht stark genug, um das Gewicht zu tragen, wie aktuelle Ereignisse zeigen: Polizei warnt vor Betreten von Eisflächen - bereits mehrere Unfälle

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