Die letzte RettungCrocs macht dicht: Fabriken und Geschäfte werden geschlossen

Jeder kennt sie: Die knallbunten Plastikschuhe mit Fersenbügel. Doch nun ist Schluss, denn Crocs schließt die letzten beiden Fabriken. Doch damit rettet sich das Unternehmen.

Das Unternehmen Crocs hat jüngst bekannt gegeben, dass sie ihre letzten beiden Fabriken in Italien und Mexiko schließen. Der Grund: Die Plastiktreter waren mal im Trend und der Gewinn hoch, doch seit 2007 ist nichts mehr wie vorher. Das Unternehmen hat sinkende Umsätze und rutscht sogar in die roten Zahlen, berichtet der „Stern“.

Der Umbau begann 2014. Läden wurden dicht gemacht, das Sortiment eingestampft. Mit der Verkleinerung gelang es Crocs zwischen April und Juni einen Umsatz von 328 Millionen Dollar zu machen – das entspricht einem Plus von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umbau rechnet sich. Also soll es weitergehen. Nicht nur die zwei großen Fabriken in Italien und Mexiko sollen geschlossen werden, auch die Finanzvorsteherin Carrie Teffner wird zurücktreten, schreibt „Daily Mail“. Wo die Schuhe künftig hergestellt werden sollen, ist noch nicht klar. Des Weiteren wurden bereits 28 der 558 weltweiten Geschäfte geschlossen, 132 sollen bis Jahresende noch folgen. Auch, wenn die Kapazität eingeschränkt wird, verschwinden werden Crocs nicht, das versicherte das Unternehmen auf Twitter.

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