TV-StarDaniel Küblböck: So schlimm war seine Kindheit wirklich!

Seit Sonntag ist der TV-Star Daniel Küblböck vom Kreuzfahrtschiff „Aidaluna“ verschwunden. Die Vermutungen liegen nahe, dass er nördlich von St. John’s/Neufundland von Bord gesprungen ist. Auszüge aus seiner Autobiographie „Ich lebe meine Töne“ zeigen, wie schwer es der Sänger in seiner Kindheit wirklich hatte.

Daniel Küblböck hat es nicht immer leicht gehabt. Erst vor einem Monat, einige Woche vor seinem Verschwinden von der „Aidaluna“, erklärte er in einem Statement, wie es ihm in seiner Schauspielschule erging. Mobbing war ein Teil seiner Karriere. Und das ist noch längst nicht alles. Denn schon in seiner Kindheit hat es der TV-Star schwer gehabt. Seine Autobiographie, die er mit 17 Jahren veröffentlicht hatte, gibt schonungslose Einblicke in eine Kindheit, die von seelischem und körperlichem Schmerz begleitet war.

„Ich bin 15 Mal umgezogen. Mama war sieben Mal verheiratet“, steht in der Autobiographie „Ich lebe meine Töne“. „Ich habe sehr an meinem Vater gehangen. Ich habe als Scheidungskind unter diesem Hin und Her gelitten. Von meiner Oma wurde ich weggerissen.“ Und nicht nur das Hin und Her war für den Sänger und Entertainer schwer zu verkraften. Seine Mutter Bianca soll ihn um Rausch verprügelt haben. „Du bist nicht mein Kind! Du sollst nicht mein Kind sein!“, soll sie ihm an den Kopf geworfen haben. Angeblich sei ihr eine Tochter lieber gewesen.

„Du bist und du wirst auch nichts werden“, warf sie ihm häufig an den Kopf, schreibt der in seiner Autobiographie. Nach der Veröffentlichung des Buches stritt sie die Vorwürfe ab und brach sogar den Kontakt ab. Doch nicht nur seine Mutter schien nicht auf seiner Seite zu sein. „Auch mein Bruder hat mich geschlagen. Ich wuchs in einer intoleranten Familie mit einem Neonazi auf – es prallten zwei Welten aufeinander.“ Die Vermutung, dass Daniel Küblböck sich 2011wegen Familienproblemen von einer 73-jährigen Immobilien-Millionärin hat adoptieren lassen, könnte naheliegen. Doch das wies er zurück. Mit seinen richtigen Eltern soll er ein sehr gutes Verhältnis bis zu seinem Verschwinden gehabt haben.

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