Vermisster MusikerDaniel Küblböck: Vater offenbart die wahre Tragödie

Nach dem Verschwinden von Daniel Küblböck am Sonntag veröffentlichte sein Vater nun ein Statement auf seiner Website.

Daniel Küblböcks Verschwinden von dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna ist bereits sechs Tage her. Seither reißen die Nachrichten und auch Trauerbekundungen nicht ab. Es meldeten sich verschiedene Prominente und alte Weggefährten wie Dieter Bohlen oder Ex-DSDS-Kollege Alexander Klaws zu Wort. Sie alle zeigten ihre Anteilnahme.

Die Familie des Sängers veröffentlichte nun am Donnerstag ein Statement auf Daniels Internetseite. In dem einige Gerüchte bezüglich der AIDA-Kreuzfahrt aufgeklärt werden. So war Daniel beispielsweise ohne Begleitung (also auch ohne seine Adoptivmutter) an Bord des Schiffes. Er wollte diese Reise bewusst alleine antreten.

 

Wesensveränderung bei Daniel Küblböck beobachtet

Vor allem Daniels Vater Günther Küblböck kommt in dem Schreiben zu Wort und erklärt, dass er im Vorfeld verhindern wollte, dass sein Sohn diese Reise antritt. „Wir haben uns durch seine plötzliche Wesensveränderung, die sich in den letzten Wochen in vielen Facetten gezeigt hat, große Sorgen gemacht und so habe ich alles daran gesetzt, diese Reise zu verhindern. Durch die schwierige Gesetzeslage in Deutschland war es jedoch, nach Auskunft der AIDA Gesellschaft, nicht möglich, ihm die gebuchte Reise zu verwehren. Ich hatte daher schon im Vorfeld die Verantwortlichen des Schiffes darum gebeten, ein besonderes Auge auf Daniel zu haben“, heißt es im Statement.

Eine Depression schließt die Familie jedoch aus. "Daniel war nicht depressiv, aber er hatte seit Kurzem psychische Probleme, die man wohl am besten mit einer Art Psychose beschreiben kann. Ich kann für mich zu hundert Prozent ausschließen, dass Daniel einen Selbstmord geplant oder vor hatte sein Leben zu beenden. Dies kann er nur in einem Ausnahmezustand getan haben, ohne sich wirklich im Klaren darüber zu sein, was er tut und welche Folgen das haben wird.“

 

Die Rolle seines Lebens?

Weiter heißt es: „Auffällig für uns war, dass sich sein Zustand massiv mit der intensiven Vorbereitung auf die Frauenrolle, die er zu seinem Abschlussstück an der Schauspielschule spielen sollte, verändert hat. Daniel hat diese Ausbildung sehr ernst genommen und er hatte sehr viele Pläne für die Zeit nach dem Studium, welches er in diesem Jahr noch als staatlich anerkannter Schauspieler beenden wollte."

Im Abschlussstück seiner Schauspielausbildung sollte Daniel einen Transvestiten spielen. Es klingt, als hätte er sich möglicherweise in der Vorbereitung für diese Rolle verloren.

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