Seit sechs Monaten verschollenDaniel Küblböck: Vater will ihn jetzt für tot erklären lassen

Ein halbes Jahr ist es bereits her, dass Daniel Küblböck von einem Kreuzfahrtschiff verschwand. Sein Vater will ihn schon bald offiziell für tot erklären lassen.

Daniel Küblböck könnte schon bald für tot erklärt werden. Seit seinem Verschwinden von der AIDAluna sind bereits sechs Monate vergangen. Gegenüber der Bild Zeitung erklärte Günther Küblböck, der Vater des verschollenen Sängers: „Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss.“

 

Daniel Küblböck seit sechs Monaten verschollen 

Am 9. September verschwand der Musiker und angehende Schauspieler vor der Küste Kanadas. Er soll vom Bord des Kreuzfahrtschiffs AIDAluna gesprungen sein. Die Ermittler gehen zumindest von einem Suizid aus. Bereits einen Tag nach dem schrecklichen Vorfall stellt die kanadische Küstenwache die Suche nach Daniel Küblböck ein.

 

Wird Daniel Küblböck jetzt für tot erklärt?

Das ist bereits über sechs Monate her. Damit könnte Daniel Küblböck ab sofort für tot erklärt werden. Im Verschollenheitsgesetz ist geregelt, dass ein Mensch von einem Gericht auf Antrag für tot erklärt werden kann, wenn ein Überleben als unwahrscheinlich gilt. Dabei kommen unterschiedliche Fristen zum Einsatz. Allgemein müssen zehn Jahre verstreichen, um einen Vermissten für tot erklären zu lassen, doch bei einem Verschwinden auf See gilt eine wesentlich kürzere Frist von nur sechs Monaten.  

Wie Günther Küblböck verrät, sei eine Trauerfeier für seinen Sohn nicht geplant. Lediglich eine Gedenktafel möchte er aufstellen.

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