Neue Pläne der RegierungDank Corona droht neue Steuer!

Die Corona-Krise und die Auswirkungen dieser kosten Deutschland viel Geld. Werden deshalb jetzt etwa die Steuern erhöht?

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Schon jetzt steht fest: Die Corona-Krise hat extreme Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Um das abzufedern, will die Bundesregierung mehrere gigantische Rettungsaktionen starten. Insgesamt soll Deutschland auf eine unglaubliche Summe von mindestens 1,2 Billionen Euro zur Bekämpfung der Corona-Krise kommen. Doch wie wird das finanziert?

 

Bundesfinanzminster Scholz zieht höhere Steuern für Reiche in Betracht

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht eine Möglichkeit darin, die Steuern für besonders vermögende Bürger zu erhöhen. Die Bürger, die "sehr, sehr viel verdienen, sollten einen etwas höheren Beitrag leisten", erklärte der Politiker in einem Interview mit dem "Tagesspiegel am Sonntag". "Das bleibt unser Ziel und das wird ganz sicher auch in unserem nächsten Wahlprogramm stehen“, so Scholz weiter.

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In dem Zusammenhang nannte der Vizekanzler als Beispiel das Wahlprogramm 2017, in dem die SPD einen Spitzensteuersatz von 45 Prozent und die Einführung einer Reichensteuer gefordert hatte.

 

Olaf Scholz: Steuererhöhung nicht die einzige Lösung in der Corona-Krise

Kommt damit also eine Art "Corona-Soli"? "Es geht um ein faires und gerechtes Steuersystem“, betonte Olaf Scholz und stellt klar, wie wichtig Solidarität in Krisenzeiten wie den jetzigen sei. Deshalb müsse auch unbedingt verhindert werden, „dass Leute Wege finden, sich um das Steuerzahlen komplett zu drücken“.

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Die Erhöhung der Steuern könne aber nicht die einzige Lösung für das Problem sein, so Scholz. "Wichtig ist, dafür zu sorgen, dass die Unternehmen durchhalten können, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben, dass es bald wieder losgehen kann." Was die deutsche Schuldenquote angehe, erwarte der Bundesfinanzminister außerdem eine Erhöhung von zuletzt unter 60 Prozent der Wirtschaftsleistung auf mehr als 75 Prozent.

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