Corona-PandemieDarum soll es keinen zweiten Lockdown geben!

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt stetig an. Zu einem Lockdown soll es trotzdem nicht kommen.

Inhalt
  1. Corona-Pandemie: Diskussion um zweiten Lockdown
  2. Wirtschaftsexperten sprechen sich gegen generellen Lockdown aus
  3. Steigende Corona-Infektionszahlen: Das sagt die WHO

Die Politik ist alarmiert: Von Tag zu Tag steigen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus immer weiter an. Zudem gibt es immer mehr Corona-Hotspots in Deutschland. Aus diesem Grund will die Bundesregierung wieder strengere Regeln einführen, darunter Sperrstunden, eine verschärfte Maskenpflicht und Beherberungsverbote.

 

Corona-Pandemie: Diskussion um zweiten Lockdown

Angesichts der aktuellen Entwicklung wird auch wieder über einen zweiten Lockdown diskutiert. "Wir müssen jetzt Corona ausbremsen, bevor wir eine echte Notbremsung machen müssen“, erklärte kürzlich Markus Söder. Eine Handhabung wie im März und April soll es hierzulande aber nicht geben.

Steigende Corona-Zahlen: Jetzt spricht Markus Söder ein Machtwort

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betonte bereits, dass es einen zweiten Lockdown nicht geben wird, da "wir wissen, dass wir im Einzelhandel, bei Friseuren, im öffentlichen Nahverkehr, auch im Flugzeug mit AHA-Regeln (Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske) und gegenseitiger Rücksicht, keine Ausbrüche haben."

 

Wirtschaftsexperten sprechen sich gegen generellen Lockdown aus

Wenn es einen Lockdown geben wird, dann womöglich eine Light Version mit Kontaktbeschränkungen aber keine Schließungen, denn die hätten weitere Schäden für die Wirtschaft zur Folge. "Ein zweiter Lockdown mit Ladenschließungen wäre für viele Händler ein Todesurteil“, so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Der Präsident des Außenhandelverbandes (BGA), Anton Börner, sieht das ähnlich und fordert stattdessen eine strengere Maskenpflicht. Und auch das Robert-Koch-Institut positioniert sich gegen einen generellen Lockdown. Einschränkungen, die das öffentliche Leben lahmlegen, halten die Forscher nicht für sinnvoll und stellen stattdessen die punktuelle Bekämpfung der Pandemie und die Einhaltung der Maskenpflicht und Hygieneregeln in den Mittelpunkt.

 

Steigende Corona-Infektionszahlen: Das sagt die WHO

Die WHO ist ebenfalls der Meinung, dass eine Bekämpfung des Coronavirus ohne Lockdown möglich ist. Die Erfahrungen der vergangenen Monate bereiten die Länder besser auf bestimmte Entwicklungen vor, so WHO-Regionaldirektor für Europa Hans Kluge. "Wir können mit dem Virus umgehen und die Wirtschaft und das Bildungssystem am Laufen halten", erklärte der Experte Ende August.

Entscheidend dafür sei neben Abstandsregeln und effektive Strategien für Tests und Kontaktverfolgungen vor allem ein konsequentes Handeln bei lokalen Infektionsherden.

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