Foodtrend im CheckDas Geheimnis der Buddha Bowls und unsere Rezept-Lieblinge

Buddha Bowls sehen bunt und lecker aus – aber was steckt eigentlich darin? Alles über den Bowl-Trend und welche Rezepte du dir nicht entgehen lassen solltest, erfährst du bei uns!

Inhalt
  1. Was ist die Buddha-Bowl eigentlich?
  2. Buddha-Bowls-Elemente: Kohlenhydrate, Proteine, Gemüse, Fette
  3. 3 Buddha-Bowl-Rezepte

Bowls sind ein Trend, der sich langsam aber sicher dauerhaft auf dem Foodmarkt etabliert hat. Ob zum Frühstück, Lunch oder Abendessen, für jede Gelegenheit gibt es mittlerweile die passende Bowl. Und so eine prall gefüllte Schüssel voller Köstlichkeiten sieht nicht nur toll aus, sie ist auch noch mit lauter gesunden Power-Zutaten gefüllt.

 

Was ist die Buddha-Bowl eigentlich?

Bei der Buddha-Bowl werden die Elemente eines Gerichts nicht einzeln serviert, sondern alle zusammen in einer großen Schüssel angerichtet – die sich wölbt wie ein Buddha-Bauch.

Der Trend wurzelt nicht nur äußerlich im Buddhismus. Er stammt vom sogenannten Ōryōki, einer gemeinsamen, meditativen Essenstradition unter Mönchen. Die Speisen werden in vollkommener Stille und Achtsamkeit zu sich genommen. Die Zutaten sollen den Körper genau mit dem versorgen, was er gerade benötigt. Dabei werden die Gerichte in Bowls serviert – wo wir bei den heutigen Buddha Bowls ankommen.

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In asiatischen Rezepten  kommen oft viele bunte Zutaten in einen Topf – wie bei Wok-Gerichten. Bei manchen Gerichten werden die einzelnen Zutaten auch nebeneinander in einer Schüssel serviert und vom Gast selbst nach Geschmack gemischt. Die koreanische Bibimbap ist ein schönes Beispiel dafür – dabei bekommt man eine Reihe feiner Gemüsesorten in Streifen sortiert mit einem Ei in der Mitte serviert. Toppings wie die Soße sind frei wählbar, so dass jeder das Gericht nach seinem eigenen Geschmack verfeinern kann. Das ist auch das Geheimnis der Buddha Bowls: Individueller Genuss.

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Du bist, was du isst

Auch die ayurvedische Gesundheitslehre beruht auf der Theorie, dass Nahrung unsere Heilmittel sind. Essen sollte also nicht beiläufig, sondern wieder viel achtsamer geschehen – genauso wie das Bewusstsein gestärkt werden, was wir eigentlich zu uns nehmen. Du bist, was du isst, ist ein Sprichwort, das wiederum in nahezu jeder Kultur zu finden ist.

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Buddha-Bowls-Elemente: Kohlenhydrate, Proteine, Gemüse, Fette

Meist sind Buddha Bowls zudem für jeden gut verträglich, da die Basis glutenfrei und vegan ist. Dafür wird auf Kohlenhydrate aus Pseudogetreiden wie Quinoa oder Buchweizen gesetzt. Du kannst aber auch Klassiker wie Reis oder Kartoffeln als Sattmacher wählen! Dazu kommt eine Menge Gemüse und eine pflanzliche Eiweißquelle, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte. Als Topping kommt ein Dressing oder Dip hinzu.

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Ausgeglichenheit und Frische sind die Dinge, die eine Buddha Bowl ausmachen. Sie sollte uns mit wichtigen Nährstoffen, Vitaminen, Kohlenhydraten, gesunden Fetten und Proteinen versorgen. Dabei ist jeder Part frisch zubereitet - Fertigprodukte haben in einer Buddha Bowl nichts zu suchen!

Wie genau kann so eine Buddha Bowl aussehen? Die Antwort ist: Wie du es am liebsten magst! Wir haben dabei die passende Inspiration für dich. Je nach Appetit kannst du deine eigenen Lieblingszutaten natürlich austauschen oder hinzufügen und das Rezept zu deiner ganz persönlichen Buddha Bowl entdecken.

 

3 Buddha-Bowl-Rezepte

Buddha-Bowls kannst du beliebig mit deinen Lieblingszutaten erweitern!
Buddha-Bowls kannst du beliebig mit deinen Lieblingszutaten erweitern!
Foto: iStock / Evgenia_Eliseeva


Quinoa-Bowl mit Süßkartoffeln und Hummus

Zutaten für 2 Personen:

  • 150g Quinoa
  • 6 Cocktail-Tomaten
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Avocado
  • 1 Bund frische Lauchzwiebeln
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 EL Sesampaste
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Kurkuma, Paprikapulver

Zubereitung:

  1. Quinoa nach Packungsanleitung zubereiten und würzen.
  2. Süßkartoffeln in Streifen schneiden, mit Öl 20min im Backofen bei 200 Grad Umluft backen. Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und etwas Zimt würzen.
  3. Tomaten und Lauchzwiebeln waschen und klein schneiden.
  4. Hummus zubereiten: Knoblauch schneiden, gemeinsam mit den Kichererbsen, dem Saft einer halben Zitrone, 3 EL Olivenöl,Sesampaste pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver würzen.
  5. Avocado kleinschneiden und mit Zitrone überträufeln.
  6. Alle Zutaten in einer Schüssel anrichten.

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Green Power-Bowl

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 g Wildreis
  • 150g Brokkoli
  • 100 g Zuckerschoten
  • 1 Handvoll Feldsalat
  • 100g Hüttenkäse
  • 1 Handvoll Erdnüsse
  • 1 EL Sojasoße
  • Salz, Pfeffer, Gewürze
  • 1 Zitrone

Zubereitung:

  1. Wildreis kochen.
  2. Brokkoli waschen, klein schneiden und in Wasser kochen, bis er gar ist.
  3. Zuckerschoten gemeinsam mit den Erdnüssen anrösten, mit Sojasoße abschmecken.
  4. Feldsalat waschen.
  5. Hüttenkäse mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und nach Geschmack etwas Curry-Pulver würzen.
  6. Alle Zutaten in einer Schüssel anrichten.

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Herbstliche Buddha-Bowl

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 g Buchweizen
  • 1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 2 Karotten
  • 1 Rote Bete vorgekocht
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 EL Sesampaste
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zitrone
  • 1 /2 kleiner Blumenkohl
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Gewürze

 

Zubereitung:

  1. Buchweizen nach Packungsanleitung zubereiten und mit Salz würzen.
  2. Kürbis und Karotten in dünne Scheiben schneiden. Mit Olivenöl bestreichen, mit Salz, Peffer, etwas Zimt würzen, im Ofen bei 200 Grad 20 min backen.
  3. Blumenkohl in kleine Röschen schneiden, in Wasser garen.
  4. Rote-Bete-Hummus zubereiten: Knoblauch schneiden, mit Kichererbsen, roter Bete, Saft einer Zitrone, 2 EL Olivenöl, Sesampaste pürieren und würzen.
  5. Alle Zutaten in einer Schüssel anrichten.

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