KriminalstatistikDas ist Deutschlands gefährlichste Stadt

In welcher Stadt lebt es sich am gefährlichsten? Die Polizeiliche Kriminalstatistik hat Deutschlands kriminellste Großstadt enthüllt – und es ist nicht Berlin!

Bei Kriminalität denkt man oft an Großstadt. Im Schatten der vielen Einwohner und Besucher geschehen viele Straftaten – vermutet man. Doch damit liegen wir falsch. Denn die kriminellste Großstadt in Deutschland ist verhältnismäßig klein.

Gerade einmal 115.000 Einwohner hat die Kriminalhochburg, die unter dem Titel älteste Stadt Deutschlands als Touristenattraktion gilt. Von Trier ist die Rede!

Tatsächlich ist Trier aktuell die gefährlichste Stadt Deutschlands. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor, die Innenminister Thomas de Maizière am Montag vorgestellt hatte.

Um die kriminellsten Großstädte Deutschlands zu enthüllen, wurden die erfassten Kriminalfälle pro 100.000 Einwohner untersucht. Und obwohl in Trier insgesamt nur 18.653 Straftaten gemeldet wurden, steht die Stadt im Vergleich zur geringen Einwohnerzahl an der Spitze.

Damit wurde Berlin vom Thron gestoßen, denn diesmal wurden Städte ab einer Einwohnerzahl von 100.000 verglichen, womit sie offiziell als Großstadt gelten.

Zum Vergleich: In Hamburg wurden mehr als das Zehnfache an Kriminaltaten erfasst, heruntergerechnet auf die Einwohnerzahl befindet sich die Großstadt allerdings nur auf Platz neun.

Platz zwei und drei der kriminellsten Großstädte Deutschlands belegen Berlin und Leipzig. Somit hat Trier einen Titel dazu bekommen und ist jetzt nicht nur die älteste, sondern momentan wohl auch die gefährlichste Stadt Deutschlands.

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(ww4)

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