BeautyroutineDas perfekte Peeling: Von Kopf bis Fuß samtweiche Haut

Alle 28 Tage erneuert sich die oberste Hautschicht. Mit einem Peeling könnt ihr diesen natürlichen Prozess unterstützen. Das Ergebnis: eine weiche, reine und strahlende Haut. 

Inhalt
  1. Warum ist ein Peeling so gut die Haut? 
  2. Wie oft sollte ich ein Gesichtspeeling anwenden? 
  3. Wie wende ich ein Gesichtspeeling richtig an? 
  4. Ein Körperpeeling für streichelzarte und tiefenreine Haut
  5. Peelings für streichelzarte Hände und weiche Füße

Das Peeling sollte immer dem Hauttyp und der Hautzone angepasst werden. Ein Körperpeeling hat im Gesicht also nichts zu suchen. Denn die Gesichtshaut ist besonders empfindlich und verlangt daher nach einem besonders feinen Peeling. 

 

Warum ist ein Peeling so gut die Haut? 

Die kleinen Peelingpartikel regen die Durchblutung an. Nach einer sanften Gesichtsmassage hat die Haut einen frischen, rosigen Teint. Anders als herkömmliche Waschcremes reinigen Peelings porentief. Hautunreinheiten im Gesicht, am Dekolleté und am Rücken kann so ganz einfach vorgebeugt werden.

Durch ein Peeling werden abgestorbene Hautschuppen entfernt. Vor allem raue und trockene Hautpartien wie Ellenbogen, Hände oder Füße fühlen sich nach einem Peeling wieder samtweich an. Außerdem ist die Haut nach einem Peeling besonders aufnahmefähig für Pflegeprodukte. 

 

Wie oft sollte ich ein Gesichtspeeling anwenden? 

Wie bei allen Beauty-Behandlungen gilt auch beim Peeling: nicht zu viel des Guten. Denn wer seine Haut zu oft peelt, schwächt damit die natürliche Schutzbarriere der Haut.

Folgende Faustregeln gelten für die einzelnen Hauttypen: 

  • Normale Haut kann ohne Bedenken ein- bis zweimal pro Woche gepeelt werden. 
  • Unreine Haut nicht öfter als zweimal pro Woche peelen. Das richtige Peeling kann Pickeln und Mitessern vorbeugen. 
  • Trockene Haut sollte nur einmal pro Woche mit einem milden Öl-Peeling behandelt werden. 
  • Sensible Haut sollte nur ein- bis zweimal pro Monat einem sanften Enzym-Peeling unterzogen werden. 

 

 

Wie wende ich ein Gesichtspeeling richtig an? 

  1. Als erstes solltes du dein Gesicht gründlich reinigen. 
  2. Nun trägst du das Peeling, welches für deinen Hauttypen geeignet ist, auf Stirn, Nase, Wangen und Kinn auf. 
  3. In kreisenden Bewegungen von der Stirnmitte bis zu den Schläfen verteilen. Dann vom Nasenrücken richtung Spitze reiben. Anschließend entlang des Kieferknochens zum Kinn vorarbeiten und zum Schluss den Hals und Dekolleté nicht vergessen. Augenpartien aussparen. 
  4. Die Peelingreste abwaschen, Gesicht abtrocknen und in kreisenden Bewegungen die Gesichtspflege in die Haut einarbeiten. 
 

Ein Körperpeeling für streichelzarte und tiefenreine Haut

Körperpeelings helfen nicht nur Unreinheiten an Rücken und Dekolleté vorzubeugen, sie pflegen auch besonders trockene und raue Hautpartien und helfen, die Durchblutung der Beine anzukurbeln. Da die Haut am Körper robuster ist, als im Gesicht, sind Körperpeelings meist gröber. Ein spezieller Handschuh oder eine Bürste unterstützen den Peelingeffekt zusätzlich. 

>>> Kosmetik selbermachen: 50 Schönmacher-Rezepte aus der Natur

Körperpeelings wendest du am besten direkt unter der Dusche an. Einfach in kreisenden Bewegungen vom Rücken bis zu den Beinen einmassieren. Knie und Ellbogen besonders intensiv behandeln. Anschließend mit warmem Wasser abspülen und die Haut nach dem Abtrocknen gründlich eincremen. 

 

Peelings für streichelzarte Hände und weiche Füße

Durch das häufige Waschen werden Hände schnell rau - besonders im Winter. Die Haut an den Handrücken ist ähnlich dünn und empfindlich, wie die in unserem Gesicht. Ein Handpeeling sollte also möglichst sanft sein. Für die Füße gibt es besonders grobkörnige Peelings, zum Beispiel aus Salz- oder Zuckerkristallen. Vor einem Fußpeeling solltest du ein 10- bis 15-minütiges Fußbad nehmen, damit sich die überschüssigen Hautschuppen leichter entfernen lassen. Anschließend das Peeling gründlich in die verhornten Stellen einmassieren und mit warmem Wasser abspülen. Anschließend gut eincremen. 

Auch die Lippen freuen sich in der kalten Jahreszeit über besondere Pflege. Mit einem speziellen Lippenpeeling werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt, die Durchblutung wird angeregt und so können sie die anschließende Pflege besonders gut aufnehmen. Das Ergebnis: ein zarter und geschmeidiger Kussmund!

>>> Lippenpeeling selber machen: Mit Hausmitteln zu zarter Haut

Besonders im Winter freut sich die Haut über eine Extra-Portion Pflege. Ab jetzt sollte das Peelen also fester Bestandteil deiner Beauty-Routine werden. 

Weiterstöbern: 

Gesichtscreme selber machen: So einfach geht's

Microneedling: Wer schön sein will, muss pieksen?

Dry Brushing: Straffe und glatte Haut durch Bürsten

Kategorien: